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05.10.1979

HB verspricht Anwender Kompatibilität

WIEN - "User-Groups stehen unter einem sinnvollen Erfolgszwang, weshalb Partisanen-Clubs, die nur die Front zwischen Anwender und Hersteller verhärten, nichts nützen." So kommentiert Helfried Plenk, Salzburger Vorsitzender der Region A.G.N.S. innerhalb der Honeywell Large Systems Users Association (H.L.S.U.A.) das Honeywell-Zugeständnis gegenüber der User-Group, "weitere fünf Jahre die Kompatibilität für die Soft- und Hardware-Applikationen der System 66-Anwender zu gewährleisten".

Im Software-Bereich bedingen die Timesharing-Operationen von Honeywell eine ASCII-Zukunft. Deshalb liegt den meisten der 450 System 66-Anwendern (240 sind in der europäischen H.L.S.U.A. organisiert) an der Möglichkeit, von BCD-Software auf ASCII-Software konvertieren zu können. Nüchtern blickt Plenk indes voraus: "Es ist eine Illusion zu glauben, ein System, das nur aufgrund von Benutzererpressung gewartet wird, werde beibehalten."

Die 66 Honeywell-User der Region Austria, Germany, Netherlands und Switzerland konnten aber auf ihrem Herbstmeeting im Wiener Hotel Novotel von 21 an den Hersteller gerichteten Fragen 12 als erledigt abhaken. Die offenbleibenden Probleme sind allerdings brisant genug: Einführung eines neuen Bandverwaltungs-Systems oder der Einsatz eines neuen Cobol-Precompilers.