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05.05.2009

Heidelberger Druck rutscht tiefer in die roten Zahlen...(zwei)

"Wir haben frühzeitig mit verschärften Kostensenkungsmaßnahmen auf die schwierige Lage reagiert. Erste Erfolge werden bereits sichtbar: So konnten wir wieder einen positiven Free Cashflow im vierten Quartal ausweisen und haben unsere Vorräte in den letzten Monaten deutlich reduziert. Als Marktführer können wir in der Krise unsere erheblichen Wettbewerbsvorteile halten und sogar ausbauen, was bei wieder anspringender Konjunktur entsprechend gute Wachstumsaussichten verspricht", erklärte Bernhard Schreier, Vorstandsvorsitzender des Unternehmens, am Dienstag.

"Wir haben frühzeitig mit verschärften Kostensenkungsmaßnahmen auf die schwierige Lage reagiert. Erste Erfolge werden bereits sichtbar: So konnten wir wieder einen positiven Free Cashflow im vierten Quartal ausweisen und haben unsere Vorräte in den letzten Monaten deutlich reduziert. Als Marktführer können wir in der Krise unsere erheblichen Wettbewerbsvorteile halten und sogar ausbauen, was bei wieder anspringender Konjunktur entsprechend gute Wachstumsaussichten verspricht", erklärte Bernhard Schreier, Vorstandsvorsitzender des Unternehmens, am Dienstag.

Der Aufwand für das Kostensenkungsprogramm fällt laut Heidelberger Druckmaschinen mit 179 Mio EUR nahezu vollständig im abgelaufenen Geschäftsjahr 2008/09 an. Der Konzern geht davon aus, Einsparungen von 350 Mio bis 380 Mio EUR bereits im laufenden Geschäftsjahr 2009/10 zu realisieren.

Im vierten Quartal 2008/09 brach der Auftragseingang um 40% auf 474 Mio EUR ein. Der Umsatz lag mit 788 Mio EUR 28% unter dem Vorjahresquartal. Dank der "frühzeitig eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen" sei es aber gelungen, im vierten Quartal ein "annähernd ausgeglichenes operatives Ergebnis" (ohne Einmalaufwand) trotz rückläufiger Umsätze zu erreichen, teilte das Unternehmen weiter mit. Im Vorjahresquartal berichtete Heidelberger Druckmaschinen ein EBIT von 91 Mio EUR.

Zum Stellenabbau hieß es, seit Anfang des Geschäftsjahres 2008/09 hätten inklusive der Leiharbeitnehmer bereits rund 1.400 Mitarbeiter das Unternehmen verlassen. Zum 31. März 2009 betrug die Mitarbeiterzahl der Heidelberg Gruppe inklusive Neukonsolidierungen 18.926 Personen.

Erst Ende März hatte Heidelberger Druck einen stärker als bislang geplanten Stellenabbau angekündigt. Der Konzern leidet unter der schlechtesten Auftragslage seit mehr als zehn Jahren. Nun will das Unternehmen insgesamt 5.000 Arbeitsplätze streichen, doppelt so viel wie noch im Herbst 2008 geplant.

Um die Personalanpassungen auch durch betriebsbedingte Kündigungen umzusetzen, will Heidelberger Druck den Tarifvertrag zur Zukunftssicherung zum 30. Juni 2009 kündigen.

Webseite: http://www.heidelberg.com

- Von Christine Benders-Rüger, Dow Jones Newswires, +49 (0) 69 29 725 108, unternehmen.de@dowjones.com DJG/cbr/smh

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