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09.06.2009

Heidelberger Druck will in Deutschland bis zu 4.000 Stellen abbauen

HEIDELBERG (Dow Jones)--Die finanziell angeschlagene Heidelberger Druckmaschinen AG wird im Zuge ihres umfassenden Sparprogramms in Deutschland bis zu 4.000 Stellen streichen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2008/09 seien alle Mittel zur Arbeitszeitflexibilisierung genutzt worden, hieß es in den Präsentationsunterlagen zur Bilanzpressekonferenz des MDAX-Konzerns in Heidelberg am Dienstag. "Trotz dieser Maßnahmen (...) ist der Abbau von 5.000 Stellen notwendig - davon bis zu 4.000 in Deutschland".

HEIDELBERG (Dow Jones)--Die finanziell angeschlagene Heidelberger Druckmaschinen AG wird im Zuge ihres umfassenden Sparprogramms in Deutschland bis zu 4.000 Stellen streichen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2008/09 seien alle Mittel zur Arbeitszeitflexibilisierung genutzt worden, hieß es in den Präsentationsunterlagen zur Bilanzpressekonferenz des MDAX-Konzerns in Heidelberg am Dienstag. "Trotz dieser Maßnahmen (...) ist der Abbau von 5.000 Stellen notwendig - davon bis zu 4.000 in Deutschland".

Wegen des schwierigen Wirtschaftsumfelds hatte der weltgrößte Hersteller von Bogendruckmaschinen vor einigen Monaten ein groß angelegtes Kostensparprogramm eingeführt, das im Schlussquartal 2008/09 nochmals verschärft wurde. Mit Hilfe des umfassendem Maßnahmenpakets will Heidelberger Druck bis zum Geschäftsjahr 2010/11 jährlich 400 Mio EUR einsparen. Die Umsetzung der Einsparungen verlaufen "planmäßig" - bereits 2008/09 sparten die Heidelberger 84 Mio EUR ein.

Ein Großteil der Kostenreduktionen soll im Personalbereich generiert werden. Von den einst rund 20.000 Beschäftigten könnte etwa ein Viertel der Stellen wegfallen. Dabei scheinen die Verhandlungen auf dem Weg: "Die Gespräche mit Arbeitnehmervertretern und der Gewerkschaft über die notwendigen Senkungen der Personalkosten wurden im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres aufgenommen".

Konkrete Verhandlungen sollen nach dem Ablauf der Kündigungsfrist des Zukunftssicherungsvertrages im Juli beginnen. Diesen Vertrag hat die Heidelberger Druckmaschinen AG unlängst gekündigt, um betriebsbedingte Kündigungen aussprechen zu können.

Die Kosten des gesamten Sparprogramms wurden mit der Buchung von 179 Mio EUR bereits "fast vollständig" im abgelaufenen Geschäftsjahr erfasst. Ein Großteil (163 Mio EUR) der erwarteten Gesamtkosten von bis zu 190 Mio EUR steht nach Unternehmenskalkulationen im Zusammenhang mit den eingeleiteten Personalmaßnahmen.

Webseite: http://www.heidelberg.com -Von Nico Schmidt, Dow Jones Newswires, +49 - (0)69 297 25 114; nico.schmidt@dowjones.com DJG/ncs/cbr Besuchen Sie auch unsere Webseite http://www.dowjones.de

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