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26.03.2009

Heidelberger Druckmaschinen baut weitere ... (zwei)

Um die Personalanpassungen auch durch betriebsbedingte Kündigungen realisieren zu können, kündigt Heidelberger Druckmaschinen nach eigenen Angaben den zuletzt im Oktober 2007 verlängerten Tarifvertrag zur Zukunftssicherung zum 30. Juni 2009. Heidelberger Druckmaschinen beabsichtigt, mit Arbeitnehmervertretern und der Gewerkschaft in entsprechende Verhandlungen über den Stellenabbau einzutreten.

Um die Personalanpassungen auch durch betriebsbedingte Kündigungen realisieren zu können, kündigt Heidelberger Druckmaschinen nach eigenen Angaben den zuletzt im Oktober 2007 verlängerten Tarifvertrag zur Zukunftssicherung zum 30. Juni 2009. Heidelberger Druckmaschinen beabsichtigt, mit Arbeitnehmervertretern und der Gewerkschaft in entsprechende Verhandlungen über den Stellenabbau einzutreten.

"Bei der Verlängerung des Zukunftssicherungsvertrages vor zwei Jahren war eine derart dramatisch negative Entwicklung der Weltkonjunktur nicht absehbar. Aufgrund der globalen Finanzmarktkrise haben wir leider keine Alternative zur Kündigung des Vertrages. Nur so können wir unsere Wettbewerbsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit auch im Interesse der Belegschaft sichern", erklärte Bernhard Schreier, der Vorstandsvorsitzende des Unternehmens mit Sitz in Heidelberg.

Die bei Heidelberger Druckmaschinen geplanten Maßnahmen würden eine weitere Reduktion der Personal- und Sachkosten bei Forschung und Entwicklung (F&E), in der Produktion und Verwaltung sowie im Vertrieb umfassen. Die der Investitionen soll verringert werden. Die Produktion der Packaging-Produkte will der Konzern im Hauptwerk Wiesloch-Walldorf konzentrieren. Der überwiegende Teil der Einsparungen wird laut Heidelberger Druckmaschinen im Geschäftsjahr 2009/10 realisiert.

Die seit Herbst 2008 zu verzeichnende Investitionszurückhaltung habe sich auch im Jahr 2009 fortgesetzt, so das Unternehmen weiter. Gründe hierfür seien vor allem eine geringe Auslastung der Druckereien sowie die restriktive Kreditvergabe der Banken an die Kunden des Druckmaschinenherstellers.

Kurzfristig sieht Heidelberger Druckmaschinen keine Besserung der Lage, so dass im nächsten Geschäftsjahr 2009/10 mit einem Umsatzrückgang im Jahresvergleich zu rechnen ist.

Webseite: http://www.heidelberg.com DJG/cbr/brb Besuchen Sie unsere neue Webseite http://www.dowjones.de

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