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09.11.1984 - 

Besonders bei Klein- und Mittelbetrieben:

Heimcomputer sind der große Renner

WIEN (apa) - In etwa fünf Jahren könnte auf jeden vierten Fernsehapparat ein Heimcomputer kommen. Bei rund 500 000 Geräten wäre dann in Österreich eine Marktsättigung erreicht, äußerte jetzt der Geschäftsführer von Commodore Österreich, Wilhelm Traxler.

Bereits in etwa zwei Jahren prognostiziert der Commodore-Boß einen Boom bei Computern, die vorwiegend bei Klein- und Mittelbetrieben Verwendung finden. Auch hier könnte eine Marktsättigung bei etwa 200 000 Geräten (derzeit etwa 10 000 in Betrieb) gegeben sein.

Hinsichtlich des eigenen Unternehmens erklärte Traxler in einer Bilanzübersicht, daß im Geschäftsjahr 1983/84 (30. 6. 84) ein Umsatz von 135 Millionen Schilling erzielt wurde gegenüber 42,3 Millionen Schilling im Geschäftsjahr zuvor. Vom Gesamtumsatz entfielen an die 15 Prozent auf Mikros. Das große Geschäft wurde mit Heimcomputern gemacht, bei denen, wie Traxler erklärte, Commodore weltweit führend ist. In diesem Bereich habe Commodore in Österreich einen Marktanteil von 60 Prozent.

Für das Geschäftsjahr 1984/85 rechnet Traxler mit einer Umsatzsteigerung auf 300 bis 400 Millionen Schilling, wobei sich langsam das Schwergewicht auf die kommerziell eingesetzten Rechner verlagern dürfte. Diesen ordnet er bereits für 1986 einen Umsatzanteil von 40 Prozent bei Commodore Österreich zu. Seine optimistischen Erwartungen in diesem Bereich gründet er auf die Zahl von etwa 200 000 kleinen und mittelständischen Firmen in Österreich.