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23.05.1980 - 

Tally-Drucker für Uni-rechner:

Heimische Zutaten

WIEN (CW) - Mit einheimischen APL-fähigen Matrixdruckern wird voraussichtlich

die neue IBM-Anlage 4331 der Wiener Wirtschaftsuniversität ausgestattet. Praxisnah wird auf österreichischen Hochschulen ein kostengünstiger Hardwaremix realisiert und damit gleichzeitig die Vorteile einer ortsansässigen Industrie genutzt.

Wie an die 4331 will die Wirtschaftsuniversität auch an die Siemens-Zentraleinheit 7541, die 1982 geliefert werden soll, Fremdperipherie anschließen. Dadurch wird gewährleistet, daß an der Hochschule mit Geräten gearbeitet wird, die von den Absolventen mit großer Wahrscheinlichkeit auch in der Praxis vorgefunden werden.

Produziert und entwickelt wurden die Drucker von Mannesmann Tally, Wien - auch in Osterreich Bestandteil des Mannesmannkonzerns, betätigt sich Tally als eigene Unternehmensgruppe auf dem Sektor Elektronik und Datenverarbeitung. Ebenso wird für den Anschluß des in Wien entwickelten Zeilendruckers T5000 von Mannesmann Tally an die Cyber 18-5 des interuniversitären Rechenverbundes Wien ein Spezial-Interface entwickelt. Vier T5000 werden dort im Sommer 80 installiert.

Der große Vorteil für die österreichischen Anwender liegt in der Tatsache, daß im Lande nicht nur produziert wird, sondern in Wien auch eine eigene Entwicklungsabteilung arbeitet, die bei speziellen Applikationen dem Benutzer sofort zur Seite stehen kann.