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23.03.2005

Henkel setzt auf Passwort-Management

Lösung für 50 000 Mitarbeiter.

Der Düsseldorfer Konsumgüterhersteller Henkel führt für seine rund 50 000 Mitarbeiter in 125 Ländern eine konzernweite Lösung für das Passwort- und Authentifizierungs-Management ein. Das Unternehmen hat sich für den "Identity Manager" von Sun Microsystems entschieden. Sun wird das Einführungsprojekt zusammen mit dem Implementierungspartner Kogit aus Darmstadt betreiben.

Henkel versteht das Vorhaben als eine wichtige Maßnahme zum verbesserten Schutz unternehmenskritischer Daten. Bereits angeschlossenen sind neben den SAP-Systemen und ERP-Anwendungen für die Verwaltung der zentralen Geschäftsabläufe auch Lotus Notes und Microsofts Active Directory als Verzeichnisdienst.

Selfservice entlastet Helpdesk

"Unser Ziel war es, ein zentrales Identity-Management mit weltweitem Zugang zu implementieren, das ein Web-basierendes Frontend nutzt", erklärt Roland Stahl, System Engineer Directory Services bei Henkel, die Projektausrichtung. "Außerdem war unsere Forderung, neue Funktionen verwenden zu können, die in unserem bisherigen System nicht vorhanden waren, wie etwa Workflow- und Selfservice-Funktionen. Wenn beispielsweise ein Mitarbeiter sein Passwort vergessen hat, kann er sich jetzt mit Hilfe des Selfservice und strukturierter Prozeduren selbständig ein neues einrichten."

Neben den technischen Aspekten war für Henkel wichtig, gesetzliche Auflagen an die Revisionssicherheit zu erfüllen. Die auf zwei Linux-Servern installierte Softwarearchitektur arbeitet mit agentenlosen Konnektoren. Die Verbindung zu den unterschiedlichen Applikationen läuft über offene Protokolle. Die komplette Administration der Identitäten - von der Einrichtung über die Verwaltung und Überwachung bis hin zum Löschen der Zugänge - erfolgt über das Web-Frontend des zentral eingesetzten Sun Identity Manager. (jha)