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25.01.2002 - 

IT in Banken/Kommentar

Herausforderung Transparenz

Helga Biesel Redakteurin CW

Die zweite Welle des Online-Banking rollt an; die Brecher der ersten haben in manchem Kreditinstitut erhebliche Schäden - nicht nur des Images - angerichtet. Trial and Error! Neue Lernschritte sind programmiert, Pilotanwendungen in der Mache. Es gilt die unterschiedlichen Vertriebskanäle übersichtlicher zu gestalten, die Geschäftsmodelle der auf verschiedene Wege zum Kunden setzenden Filialbanken und der Online-Broker einander anzunähern. Die Neuordnung der Strukturen soll dazu führen, dass das kanalübergreifende Kommunikationsverhalten von Kunden oder Kundengruppen transparent wird. Hier liegen die Chancen einer neuen Art der Vertriebssteuerung und des zugehörigen Controllings (Seite 42).

Transparenz ist auch das Ziel zahlreicher Knowledge-Management-Projekte und -Systeme, die sich innovative Banken in jüngster Zeit erfolgreich zugelegt haben, auch wenn das nicht an die große Glocke gehängt wird. Der Informationsaustausch zwischen den Mitarbeitern ließ offenbar zu wünschen übrig. Das Bemühen, das intern verstreute Wissen schneller zugänglich und besser verwertbar zu machen, ist indes nicht zu übersehen. Nutznießer der flotten Services sei nicht zuletzt der Bankkunde, beeilen sich die Strategen zu versichern (Seite 46).

"Basel II", zurzeit ein wenig geliebtes Buzzword, wirft seine Schatten voraus. Auch hierbei geht es darum, eine neue Transparenz zu schaffen, diesmal bezüglich der Kriterien für die Kreditvergabe. Dafür müssen spezielle Rating-Systeme eingeführt werden, wie sie nur in integrierten Systemlandschaften reibungslos funktionieren können. Das bedeutet für viele Institute einen erheblichen Anpassungsbedarf - von der jeweiligen Integration der einzelnen Projekte ganz zu schweigen.

Der Einführungstermin 1. Januar 2005 könnte für die inzwischen umstellungsgewohnte Branche - Jahr 2000 und Euro - durchaus eine weitere IT-Herausforderung sein (Seite 44).