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12.10.2001 - 

Zwölf neue Notebook-CPUs

Herbstlicher Chipregen von Intel

MÜNCHEN (CW) - Intel hat sein Angebot an Mobil-CPUs um zwölf Produkte erweitert. Mit Hilfe der Neuzugänge - vom Flitzer und Stromsparer "Pentium III Prozessor-M" bis hin zur ersten 0,13-Mikrometer-Variante des mobilenLowend-Chips Celeron - hofft der Halbleiterhersteller das Segment der Notebook-Prozessoren nun lückenlos abzudecken.

Zu den zwölf Neuheiten aus dem Hause Intel zählen Varianten des mobilen Highend-Chips Pentium III Prozessor-M alias "Tualatin" sowie weitere Modelle des niedrigpreisigen Celeron-Prozessors. Darüber hinaus präsentierte der Halbleiterhersteller vergangene Woche zwei neue Versionen seiner im vergangenen Juli eingeführten "830"-Chipsatzfamilie.

Intels CPU-Reihe Mobile Pentium III Prozessor-M, bislang in Varianten mit Taktraten zwischen 866 Megahertz und 1,13 Gigahertz erhältlich, basiert auf der im Sommer vorgestellten Tualatin-Architektur, ist im 0,13-Mikrometer-Verfahren hergestellt und bietet 512 Kilobyte Level-2-Cache sowie einen 133-Megahertz-Front-Side-Bus.

Zum neuen Angebot zählt ein 1,2-Gigahertz-Pentium-III-M und damit - laut Hersteller - der derzeit schnellste mobile Prozessor überhaupt. In Low-Voltage-Varianten taktet der III-M mit 733, 750 und 800 Megahertz, in der UVL-Version (Ultra Low Voltage) mit 700 Megahertz. Letzteres Modell wird mit 0,95 Volt betrieben und soll sich im Batteriebetrieb durch eine Leistungsaufnahme von weniger als einem halben Watt auszeichnen. Die Preise für die Mobil-Neulinge liegen - bei einer Abnahmemenge von 1000 Stück - zwischen 722 Dollar (1,2 Gigahertz) und knapp 210 Dollar (700 Megahertz).

Zielsegment Mini-NotebooksDie jüngsten Modelle der Pentium-III-M-Familie sind für den Einsatz in kleinen Mobilcomputern, Subnotebooks sowie Tablet-PCs konzipiert - Produktsegmente, die Frank Spindler, Vice President und General Manager bei Intels Mobile Platforms Group, optimistisch stimmen. "Wir beobachten ein gesundes, solides Wachstum in diesen Bereichen, die Nachfrage nach immer kleineren Notebooks steigt", so Spindler gegenüber der US-Presse. Der Pentium III M werde dieser Art von Systemen ein enormes Leistungsplus bescheren.

Jedoch auch Intels mobile Celeron-Prozessoren haben einen Zahn zugelegt. Brachte es die bislang schnellste Lowend-CPU des Herstellers auf maximal 850 Megahertz, so arbeitet der aktuelle Renner nun mit 933 Megahertz. Schwächere Versionen takten mit 900, 866, 800 beziehungsweise 733 Megahertz. Die erste 0,13-Mikrometer-CPU der Celeron-Familie, eine Low-Voltage-Variante ist mit einer Taktrate von 650 Megahertz erhältlich. Die Preise für die mobilen Celerons liegen - in 1000er Stückzahlen - zwischen 75 (733 Megahertz) und 134 Dollar (933, 900, 650 Megahertz).