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06.01.1995

Hersteller arbeiten an Internet-Tools fuer den Zahlungsverkehr Drei verschiedene Verfahren sollen die Sicherheit erhoehen

06.01.1995

FRAMINGHAM (IDG) - Ungeachtet der Frage, ob die zahlreichen Internet-User wirklich Waren und Dienstleistungen via Netz kaufen wollen, arbeiten mehrere Unternehmen mit Nachdruck an der Entwicklung von Tools, die dort die Sicherheit des elektronischen Zahlungsverkehrs gewaehrleisten sollen.

Eines der in Sachen Electronic Commerce aktiven Unternehmen ist die Network Computer Devices Inc. (NCD). NCD plant die Integration der eigenen Internet-Mail-Client-Software mit der Electronic Mall der First Virtual Holdings Inc., um sichere Finanztransaktionen via Internet zu ermoeglichen. Die auf das WWW gestuetzte Client- Server-Technologie erlaubt im Unterschied zu anderen Ansaetzen ein Online-Shopping ohne die Verwendung von oeffentlichen Verschluesselungsmechanismen. Dazu verwenden die beiden Unternehmen NCDs "Z-Mail", das die Internet-Mail-Extensions nutzt, um Nachrichten von First Virtual beim Anwender anzuzeigen.

Bei diesem Verfahren beantragen potentielle Einkaeufer aehnlich wie bei Kreditkarten einen Account bei First Virtual. Wenn das Unternehmen den Kunden akzeptiert, erhaelt dieser Einlass in die elektronische Einkaufsstrasse. Bei eventuellen Kaufwuenschen schickt dann der Server eine E-Mail an den User mit der Bitte um Bestaetigung des Kaufes.

Zwar bieten solche Systeme, die Open Market Inc. plant, ein aehnliches Verfahren, ein gewisses Mass an Sicherheit, doch schuetzen sie den Anwender nicht im Falle eines gestohlenen Passwortes vor Missbrauch.

Andere Anbieter arbeiten deshalb an Mechanismen, die oeffentliche Encryption-Keys verwenden und Nachrichten im Zusammenhang mit kommerziellen Transaktionen ueber das Netz nur verschluesselt versenden. So unterzeichnete beispielsweise Netscape Communications Corp. einen Vertrag mit der Bank America Corp., dem zufolge Netscapes WWW-Client Teil eines solchen Online- Transaction-Systems sein soll.

Wie Netscape will auch die Spyglass Inc. zur Gewaehrleistung der Sicherheit ebenfalls die RSA-Technologie der Data Security Inc. verwenden.

Einen ganz anderen Ansatz verfolgt man dagegen an der University of Southern California in Los Angeles. Die Kalifornier arbeiten an einem System mit der Bezeichnung "Netcheque" , das den Anwendern eine Art Online-Schecks zur Verfuegung stellt. Um hier die Echtheit der digitalen Unterschrift zu gewaehrleisten, setzen die Forscher der Hochschule auf die Sicherheitstechnologie Kerberos.