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02.08.2006

Hersteller forcieren SOA-Spezifikationen

Sprachenneutrales Programmiermodell macht Fortschritte.

Die im November vergangenen Jahres zur Spezifikation von SOA-Techniken gegründete Allianz führender Softwarehersteller scheint mit ihrer Arbeit im Zeitplan zu liegen. Bei der Definition eines sprachenneutralen Programmiermodells für die Entwicklung SOA-fähiger Applikationen sei man ein gutes Stück vorangekommen, hieß es jetzt von Oracle, SAP und IBM. Das Ziel, Anwendern Werkzeuge zu geben, mit denen sie flexibel zusammensetzbare Programmkomponenten bauen können, sei näher gerückt, erklärte die bei IBM für Softwarestandards zuständige Managerin Karla Norsworthy.

Zwei Projekte

Unter der Bezeichnung "Open SOA" konzentrieren sich die Hersteller, zu denen auch Bea, Iona, Sybase und Zend gehören, derzeit auf zwei Projekte: die Service Component Architecture (SCA) und die Service Data Objects (SDO). Während SCA das Gerüst definiert, innerhalb dessen Servicekomponenten geschaffen und assembliert werden, kommt mit SDO eine konsistente Methode für das Daten-Handling zwischen einzelnen SOA-Applikationen. Die erarbeiteten SCA-Spezifikationen befinden sich inzwischen in einer Phase, in der sie bereits die volle Unterstützung für die Business Process Execution Language (BPEL) und die Skriptsprache PHP gewährleisten, berichtet Oracles Standardisierungsexperte Jeff Mischkinsky.

Auch die SCA-Integration mit dem Java-Framework "Spring" sowie mit Enterprise Javabeans sei nun gegeben. Bezüglich der SDO-Spezifikationen gebe es ebenfalls Fortschritte: Nach strukturierten Daten sei nun auch der Umgang mit unstrukturierten Informationen definiert. Der bei SAP zuständige Manager für Industriestandards Michael Bechauf ist zuversichtlich, dass beide Spezifikationen bis Ende dieses Jahres genügend ausgereift sind, um sie einem Standardisierungsgremium vorlegen zu können. (ue)