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08.05.1981 - 

Neues im Kassenmarkt auf der Hannover-Messe:

Hersteller stiefmütterlich gegen Einzelhandel

Die Hannover Messe ist ein Präsentationstermin für technische Neuerungen. Die innovationsträchtige EDV-Branche hat hieran ihren entsprechenden Anteil. Von über 1100 Ausstellern wurde im CeBIT ein unübersehbares Angebot vorgestellt. Der Verfasser hat herausgefischt, was hiervon für den Bereich Warenwirtschaft im kleinen bis mittleren Fach-Einzelhandel interessant scheint.

Eines zeigte sich bereits nach dem ersten Rundgang. Der kleine bis mittlere Fach-Einzelhandel wird von den EDV-Herstellern immer noch "vernachlässigt", wenn sich auch hier und dort Ansatzpunkte ergeben, auch diesem Branchenbereich EDV anzubieten. Daran ändert auch die Tatsache nichts, daß wegen der gleichzeitig stattfindenden Euroshop-Messe in Düsseldorf viele EDV-Hersteller für den Einzelhandel auf der Hannover-Messe kaum Zeit haben.

Bei den Neuigkeiten ist zu berücksichtigen, daß vieles erst in einem Jahr in der Praxis einsetzbar ist, weil es sich vorerst nur um Prototypen handle oder weil es noch keine kompletten Softwarelösungen gibt.

Auch die Vertriebsorganisation ist bei neuen Produkten oft erst im Aufbau und daher noch nicht voll funktionsfähig.

Was Trends anbetrifft, so war folgendes festzustellen:

- Die Datenerfassung und -verarbeitung verlagert sich auf den einzelnen Arbeitsplatz. Folglich wird das Angebot an dialogorientierten Mehrplatzsystemen immer größer und die Hardware selbst leistungsfähiger.

- Der schon auf der Hannover-Messe 1980 festzustellende Trend, Daten und Textverarbeitung in einer Maschine unterzubringen, hat sich weiter verstärkt.

- Auf dem Kassensektor tauchen immer mehr Neuentwicklungen mit Riesenspeichern und Computerintelligenz auf.

Scanner und Handleser wurden sowohl für EAN- als auch für OCR-Codes wesentlich verbessert.

Kassenplatze werden modular und durch Masterkassen oder Hintergrundcomputer unterstützt.

Allerdings wird man den Eindruck nicht los, daß gerade im Bereich Warenwirtschaft alle interessanten und leistungsfähigen Neuentwicklungen nach wie vor nur in Großvertriebsformen des Einzelhandels einsetzbar sind, und das nicht nur aus finanziellen Gründen.

Denn eine Antwort auf die Frage nach der Organisierbarkeit der großen Datenkassen im Fachhandel blieben die Hersteller schuldig.

Interessant ist auch die Beobachtung, daß bei einigen namhaften Computerherstellern die Entwicklung der Verbindung von Kassen und Bürocomputern stagniert. Offensichtlich ist man dort nach der ersten Euphorie auf zu viele sachliche und marketing-politische Probleme gestoßen. Bei vielen EDV-Unternehmen klafft in, Sachen Warenwirtschaft im Einzelhandel eine große Know-how-Lücke, das geht so weit, daß der Begriff Warenwirtschaft gar nicht bekannt ist.

Besonderes Augenmerk wurde vom Verfasser auf die sogenannten Mikro- und Personal-Computer gelegt. Auf den Standen dieser Hersteller herrschte grundsätzlich drangvolle Enge. Außer Finanzbuchhaltungs- und Fakturierungsprogrammen waren jedoch für den Handel noch keine Lösungen zu finden. Das ist auch nicht verwunderlich, da Standardsoftware im Bürobereich für diese Maschinen erst ganz am Anfang der Entwicklung steht. Die Warenwirtschaft stellt an die Hardware die höchsten Anforderungen. Allerdings wird die Entwicklung der Mikrocomputer aufmerksam beobachten müssen, denn schon in wenigen Jahren den auch hier praktikable Lösungen möglich sein. Ob sie dann aber wesentlich preisgünstiger sind, als die "klassischen" Bürocomputerlösungen, das bleibt abzuwarten.

Doch bleiben wir bei dem, was heute und morgen möglich ist. Nachstehend sind nun alle Unternehmen aufgeführt, die im Bereich Warenwirtschaft neue oder verbesserte Produkte anzubieten haben. Der Verfasser hat dabei bewußt auf die Aufzählung "normalen" Registrierkassen verzichtet, zu Gunsten von Produkten mit zu Gunsten von Produkten mit eindeutigen EDV-Merkmalen.

ADS

ADS bietet ein komplettes Programm an von der einfachen Registrierkasse über Daten- und Systemkassen bis hin zum Master/Slave- und EDV-System.

In der Modellreihe 37 können je nach Ausbaustufe OCR-Leser, Strichcodeleser, Kassette, Diskette, Beistelldrucker, Rückgeldgeber, Waage und separate Kundenanzeige angeschlossen werden. Als Verbundkasse zum Service-Rechenzentrum kostet diese Kasse (37850) zum Beispiel inklusive Kassetten- oder Diskettenstation zirka 12 000 Mark.

Die Modellreihe 41 mit dem Leitsystem 42 bietet die komplette Warenwirtschaft inklusive Wareneingangserfassung und Auszeichnung, sowie Datenverarbeitung über die Kasse selbst oder auf einem Hintergrundcomputer. Die Kompatibilität zu gängigen Computerherstellern (zum Beispiel IBM) ist dabei gewährleistet. Hier ist schon über die Kasse selbst eine einfache Rohgewinnermittlung möglich.

Das Leitsystem 42 (Konzentrator) besteht aus Bildschirmterminal, Drucker (für Berichte und Etiketten) und Diskettenstation: ASD kommt hier der Verbindung zum Mikrocomputer schon sehr nahe (siehe oben).

Apple

Über den Mikrocomputer Apple II Europlus gibt es ein Programmpaket für Statistik, Lagerverwaltung, Debitorenbuchhaltung, Finanzbuchhaltung und Fakturierung. Die dazu notwendige Hardware-Konfiguration kostet knapp 10 000 Mark.

Cado

Die deutsche Vertriebsgesellschaft dieses US-Herstellers ist mit dem Einkaufs- und Marketing-Verband "büro aktuell" eine Kooperation eingegangen. Cado bietet dem Fachhandel eine komplette Losung an, die aus Datenkasse, intelligentem Bildschirmterminal, Drucken und Handlesen besteht. Die Kasse ist in Basic frei programmierbar und mit einer (Slavekasse) oder zwei Minidisketten (Masterkasse) für Programm und PLU-Abruf ausgerüstet. Die Zentraleinheit ist von 32 K auf 64 K ausbaubar. Die komplette Konfiguration ist ab zirka 50 000 Mark zu haben.

CDK

Dieses junge Unternehmen aus Bremen zeichnet sich durch hohe Flexibilität und Branchen-Know-how aus.

Auf der Basis der japanischen General-Kassen wurden preisgünstige Verbundkassen entwickelt, die zur Messe um ein Bildschirm-Terminal zur Wareneingangserfassung sowie um einen Drucker für Berichte und Etikettierung ergänzt wurden.

Interessant ist, daß hier simultanes Kassieren und Erfassen möglich ist. Die an der Kasse und im Hintergrund erfaßten Daten werden auf eine Kassette aufgezeichnet. Die Kasse kostet inklusive Magnetbandstation zirka 10 000 Mark, Bildschirmterminal und Drucker zusammen etwa 9500 Mark Die Kassetten können zur Zeit auf MAI-Computern oder bei Datev, GfA exdata und Rhein-Main ausgewertet werden.

Commodore

Auch Commodore hat für seine Microcomputer eine fertige Standardlösung für Dialog-Finanzbuchhaltung. Debitoren, Kreditoren, Umsatzabrechnung etc. sind bereits enthalten. Natürlich können alle verarbeiteten Daten auch auf Kontenblättern und Listen ausgedruckt werden.

CTM

Der Newcomer der deutschen Computerindustrie bietet auf seinen Hardware-Modellen SBS, 800 und 900 eine Einzelhandelslösung mit Werkstattabrechnung, das alle Warenbewegungen erfaßt und verarbeitet. Ebenfalls enthalten sind Fakturierung und Finanzbuchhaltung. Die Integration von Kassendaten ist allerdings noch nicht gelöst.

DATEV

Das größte europäische Rechenzentrum meldet nichts Neues aus der Warenwirtschaft. Die Daten für das bereits seit Jahren bewährte BIS/MES-Programm können inzwischen von einer ganzen Reihe von Verbundkassen zum Beispiel TA 35, CDK- sowie von Hintergrundterminals (Triumph-Adler, Olivetti, Kienzle etc.) erstellt werden.

DDC

DDC propagiert den "Alles-Inklusive-Computer" ab zirka 50 000 Mark und dazu das Softwarepaket Hopas (Handelsorientiertes Profit-Center Abrechnungssystem). DDC-Computer bieten Daten- und Textverarbeitung in einem. An Kassen sind zur Zeit die von ADS, IBM und Nixdorf anschließbar.

DTS/Olivetti

Data Terminal Systems (DTS) wurde erst 1970 in USA gegründet und konzentriert sich seither auf sehr speicherintensive Datenkassen. Vor einigen Wochen übernahm Olivetti die deutsche Tochter von DTS und beteiligte sich an deren Muttergesellschaft. Dadurch bieten jetzt DTS und Olivetti ein komplettes Kassenprogramm an, wobei die untere Linie von Olivetti und die obere von DTS stammt. DTS-Kassen können mit bis zu 512 K ausgerüstet werden. Das bedeuet, daß bis zu 20 000 Artikel in der Kasse gespeichert und direkt abgerufen werden können. Dadurch sind auch Bestandsführungen, Limitrechnungen und eine einfache KER über die Kasse abgewickelt worden. Auch DTS bietet modulare Kassenplätze mit EAN-Scannern (zirka 28 000 Mark) an, wobei hier bereits die neuen 3-Seitenscanner eingesetzt werden, bei denen die Ware auch verkantet und leicht entfernt über den Scanner geschoben werden kann.

GfA exdata

Dieses zu den größten deutschen Service-Rechenzentren zählende Unternehmen sieht im Fachhandel eine seiner Prioritäten. Folglich wird auch ein komplettes und praktikables Warenwirtschaftssystem für den kleinen bis mittleren Fachhandel angeboten. Dieses BTE-Frühwarnsystem umfaßt Wareneingangserfassung, Auszeichnung, Verkaufsdatenerfassung und die komplette Auswertung im Rechenzentrum. Die Hardware kostet inklusive Olympia-Auszeichnungssystem, Kasse TA 35 und OCR-Handleser nur 18 000 Mark; die Auswertung durchschnittlich 200 Mark pro Monat.

IBM

Der Marktführer bietet schon seit zwei Jahren komplette Lösungen an, bestehend aus Kassen und Hintergrundcomputern. Inzwischen bestehen auch viele Praxisanwendungen und die Software wurde ausgefeilt und weiterentwickelt. Das Kassensystem 5260 wurde zur Messe um einen 128 K-Benutzerspeicher erweitert, wodurch einige tausend plus möglich werden.

ICL

Der englische Computerkonzern befindet sich zur Zeit in finanziellen Nöten und kann - wahrscheinlich daher - mit Neuigkeiten im Bereich Warenwirtschaft nicht aufwarten. Jedoch besteht hier ein sehr leistungsfähiges, komplettes Programmpaket "Wife", das in mittleren Fachhandelsbetrieben sehr gut einsetzbar ist.

Die benötigte Hardware-Konfiguration aus einem Magnetplattensystem 1500 mit Bildschirm und Drucker sowie aus der Terminalkasse 9500 für zusammen zirka 60 000 Mark.

Industrie Computer

Hier wurde eine interessante Kombination - genannt Kassen-Computer IC 600 CC - entwickelt. Die Hardware besteht aus der Zentraleinheit, einer Tastatur, einem Bildschirm, einem Drei-fach-Drucker, einem Doppel-Floppy-Disk-Laufwerk und einer Kassenschublade. Alle diese Komponenten sind einzelne, beliebig zusammenstellbare Teile. Inklusive Software sind zirka 20 000 Mark zu veranschlagen.

MAI

MAI ist eine Kooperation mit CDK (siehe dort) eingegangen. Die CDK-Kassen können jetzt online oder offline an MAI-Computer angeschlossen werden. Software wird individuell erstellt.

NCR

Im Vertriebsbereich Handel stellte NCR jetzt die Verbindung zwischen dem Kassenterminal 2152 und der EDV-Anlage 8370 her. Das Programmpaket Selas/Biwas (Sortiments-Erfolgs-Limit-Analyse-System/ Bestell-Informations-Warenauszeichnungs-System) wurde wesentlich erweitert und verbessert. Die Verbundkasse 2140 wurde Master-Slave-fähig gemacht und erhielt einen Massenspeicher für bis zu 16 000 Artikel. Auch die kleine NCR-Kasse, 116 ist jetzt modular aufgebaut.

Nixdorf

Dieses Unternehmen hatte schon immer komplette Warenwirtschaftslösungen im Programm, wenn auch nur für den oberen Bereich des Einzelhandels. Nixdorf stellte auf der Messe eine Vielzahl von Neuerungen vor, vom farbigen Bildschirm und Drucker bis hin zu neuen Software-Werkzeugen. Fast alle Hardwaresysteme wurden erweitert. Neu für den Handel ist vor allem innerhalb der System Familie 8862 ein Plotter, mit dem Statistiken graphisch dargestellt werden können. Für den Fachhandel stehen die Programme KER 8812/1, KER 8814 /5, bs-collection und Kompakt für alle Stationen des Warenflusses zur Verfügung.

NORIS

Die Nürnberger Registrierkassen GmbH stellte einen interessanten Kassen-Prototypen vor - als einzige auf der Messe in Verbindung mit einem Mikrocomputer. Zwar wird die Entwicklung noch ein bis zwei Jahre in Anspruch nehmen, jedoch sind die Leistungsdaten der Kasse schon heute beeindruckend. Speichervolumen 32 K bis 2 Megabyte (2 Millionen Zeichen), bis 25 000 PLUs bis 255 Verkäufer, Bestandskontrolle, Kassettenstation etc., Preis inklusive Software 22 000 bis 25 000 Mark. Der Mikrocomputer soll als Konzentration oder zum Erstellen einer KER eingesetzt werden.

Omron

Der japanische Elektrik-Konzern war auf dem Sektor Kasse schon immer für Überraschungen gut. Mit dem System 80 wird jetzt eine ganze Familie aus Registrier-Kassen, peripheren Geräten und Softwarepaketen vorgestellt. Das erlaubt die individuelle Anpassung an mannigfaltige Anforderungen aus dem Fachhandel, indem sich der Anwender das für ihn richtige System zusammen "komponiert". Das System 80 ist einsetzbar als Stand-alone-Maschine, als In-House-Verbundsystem mit Statistiken bis hin zur Online-Verbindung zum Großcomputer. Individuelle Software kann über Parameter eingegeben werden. Die Preise liegen zwischen 6000 und 25 000 Mark je nach Konfiguration. In Deutschland arbeitet Omron mit Kienzle zusammen, wenn es um Auswertungen über Bürocomputer geht.

Rhein-Main-Rechenzentrum

Das ist der einzige Anbieter auf der Messe, der über einen Microcomputer (Alphatronic von Triumph-Adler) ein KER-Programm entwickelt hat. Für EDV-erfahrene Händler sicher eine interessante Alternative, wenn auch noch viel umständliches Diskettenhandling notwendig ist.

Scantron

1980 erregte in der Halle 7 (Innovationen) ein im Auftrag der Scantron GmbH vom Batelle-Institut entwickelter Prototyp eines OCR-Scanners Aufmerksamkeit. Lange galt es als unmöglich, OCR-Schrift auf Warenetiketten omnidirektional, das heißt richtungs- und positionsabhängig automatisch zu lesen. Dieses Jahr konnte der "Alpha 1" bereits bei ADS, NCR und Nixdorf voll funktionsfähig im Verbund mit Datenkassen gezeigt werden. Dieser OCR-Scanner hebt für den Fachhandel die Nachteile des EAN-Balken-Codes auf, da die Auszeichnung individuell und preisgünstig - zum Beispiel mit der sogenannten Meto-Zange - selbst vorgenommen werden kann.

Der OCR-Scanner liest sehr schnell (zirka 1 Sekunde) und sicher bis zu 3 Zeilen 14 Zeichen. Für große Artikel, die nicht über den Ladentisch geschoben werden können, ist eine OCR-Pistole angeschlossen. Diese Konfiguration kostet vorerst noch zirka 12 000 Mark, wird aber sicher bald preisgünstiger werden.

Für gemischte Sortimente ist auch der Anschluß eines EAN-Lesers möglich.

Siemens

Wie man weiß, ist Siemens schon seit Jahren an der Entwicklung eines Warenwirtschaftssystems tätig. Eine modulare Datenkasse mit bis zu 64 K Zentraleinheit sowie eine OCR-Pistole sind bereits fertig und bei Pilotkunden im Einsatz. Jedoch wurden diese Produkte auf der Messe noch nicht ausgestellt, weil man bei Siemens erst die Entwicklung dieser Praxisfälle abwarten will.

Synelec

Eine wesentliche Verbesserung erfuhr der OCR-Handleser von Caere. Dieser Leser kann jetzt auch Alphazeichen aufnehmen. Interessant ist vor allem die gesteigerte Geschwindigkeit, mit der jetzt gelesen werden kann. Auch braucht der Handleser nicht mehr so genau und umständlich wie bisher über die Etikettenzeilen geführt werden. Der Preis liegt mit 8500 Mark gegenüber dem Standardmodell (zirka 4000 Mark) allerdings noch sehr hoch.

Taylorix

Taylorix verfügt über ein ausgereiftes KER-Programm. Die Daten hierzu können ab 2. Halbjahr 1981 auch über die ADS-Kasse 37850 eingegeben werden.

TEC

Auch TEC hat sein Programm nach oben erweitert und verfügt jetzt über leistungsfähige, modulare Datenkassen mit Scanneranschluß und der Hintergrundcomputer TEC 2000. Das POS-Terminal M-800 ist Master-Slave-fähig für bis zu 4 Slave-Kassen.

Triumph-Adler

Die erstmals 1980 auf der Hannover-Messe vorgestellte Verbundkasse TA 35 wurde inzwischen weiterentwickelt und verbessert. Die Kasse ist jetzt schon bei etwa 50 Anwenden erfolgreich im Einsatz. Die Auswertung der auf Magnetbandkassette aufgezeichneten Daten erfolgt in den Rechenzentren GfA exdata oder Datev.

Der Anwender hat somit mit EDV und den damit verbundenen Problemen nichts zu tun. Dies und der günstige Komplettpreis von 9900 Mark prädestiniert dieses System speziell für den Einsatz in kleinen bis mittleren Fachhandelsbetrieben.

UTAX

Mit dem weiterentwickelten Kassen-Informations-System UTAX 9000 verfügt dieser Anbieter über eine sehr leistungsfähige autonome Kasse mit Computereigenschaften. Herausragend ist vor allem die sehr gut gelöste alphanumerische Bedienerführung und die Bestandsführung mit Mindestbestandskontrolle pro Kasse. Zirka 10 000 Artikel können geführt werden, mit Nummer, Bezeichnung und Preis. Der Artikeltext läßt sich dabei über eine ganz normale Schreibmaschinentastatur an der Kasse selbst eingeben. Andere Produkte lösen dies über numerische Codes pro Buchstaben, was ja wesentlich länger dauert. Der Preis des Systems liegt je nach Ausstattung zwischen 15 000 und 30 000 Mark.

Walther

Walther löst das Problem Warenwirtschaft mit Hilfe des Datenerfassungssystems DE 100 W mit angeschlossenem OCR-Handleser, sowie mit dem Klarschriftdrucker KD 22 für die Erstellung von OCR-Etiketten. Auf dem DE 100 W werden die Wareneingänge erfaßt und die Verkäufe über die OCR-Etiketten zurückgelesen. Alle Daten werden auf eine Magnetbandkassette für die Auswertung in einem Service-Rechenzentrum aufgezeichnet. DE 100 W, OCR-Handleser und Etikettendrucker kosten zusammen 18 000 Mark.

Hans-Jörg Köninger, Gesellschaft für Unternehmens- und Projektmanagement mbH, Abendrotstraße 5, 8501 Schwaig bei Nürnberg, Telefon 09 11/50 00 36