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28.11.2006 - 

Kolumne

Herzlichen Glückwunsch, Herr Straub!

Mit großem Vorsprung als Erster im Ziel? Mitnichten! Wie schon in den Jahren zuvor fiel es der Jury keineswegs leicht, sich unter den vielen guten Bewerbungen für den CIO des Jahres zu entscheiden. Den Ausschlag für Klaus Straub gaben die klare Kopplung von IT- und Business-Strategie, die starke Prozessorientierung und das umfassende Management der IT-Architekturen (siehe Seite 1 und 8), die der Audi-CIO pflegt. Gerade wegen der starken Konkurrenz gratuliert die computerwoche Straub zum Gewinn dieses Preises. Natürlich gelten unsere Glückwünsche auch allen anderen CIOs, die computerwoche und ihre Schwesterzeitschrift CIO als die "IT-Macher 2006" ehren.

Mit seinen Weichenstellungen in der IT liegt Straub voll im Trend. Seit 2003 steigt die Zahl der geschäftsgetriebenen, prozessorientierten Projekte zu Lasten der technikorientierten signifikant an. Das hat das Institut für Wirtschaftsinformatik der Universität St. Gallen herausgefunden, das die eingegangenen Bewerbungsbögen der CIOs - natürlich anonymisiert - seit 2003 für die computer- woche analysiert. In diesem Jahr, so das Ergebnis der Wissenschaftler, zielten die Projekte hauptsächlich auf mehr Flexibilität und eine bessere Unterstützung der Geschäftsprozesse ab.

Dieser Trend beweist, dass die IT langsam, aber sicher die Kurve Richtung Geschäft genommen hat. Mit wieder erstarktem Selbstbewusstsein und realistischer Selbsteinschätzung betrachtet sie sich als Infrastrukturlieferant für das Geschäft. Dabei macht sie allerdings nicht bei der Technik halt, sondern kümmert sich zunehmend auch um Design und Abwicklung der Unternehmensprozesse. Letzteres wird zwar schon seit längerem diskutiert, aber erst seit dem vergangenen Jahr setzen CIOs diesen Anspruch verstärkt in die Tat um. Das beweisen der CIO des Jahres und die anderen IT-Verantwortlichens, die wir in dieser Ausgabe und in unserem Sonderheft "Die IT-Macher" porträtieren. Auf Computerwoche.de präsentieren wir übrigens neben den Portraits Video-Interviews mit den Top-ten-CIOs des Jahres 2006.

Noch eines stimmt uns sehr zuversichtlich für den Stellenwert der IT im Unternehmen. 2006 rückte statt der Kosten wieder die Qualitätsverbesserung der IT und der Prozesse in den Fokus der CIOs.

Zum guten Schluss möchten wir uns noch ganz herzlich bei der Jury bedanken, die entscheidend dazu beigetragen hat, den CIO des Jahres zur wichtigsten Auszeichnung zu machen, die IT-Manager in Deutschland erringen können. Unser herzlicher Dank gilt Professor Manfred Broy, Technische Universität München; Thomas Gumsheimer, Bain & Company; Herrmann-Josef Lamberti, COO Deutsche Bank; Professor Hubert Österle, Universität St. Gallen; Professor Arnold Picot, Ludwig Maximilan Universität München; Professor August-Wilhelm Scheer, Universität Saarbrücken und Gründer der IDS Scheer.