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06.04.1984 - 

IBM Deutschland GmbH:

Heute schon an morgen denken

Einer der Schwerpunkte, mit denen die IBM auf der diesjährigen Hannover-Messe aufwartet, befaßt sich mit der individuellen Datenverarbeitung. Dabei gilt der Leitsatz "Zentralisieren wo nötig, Dezentralisieren wo möglich". Daneben zeigt das Stuttgarter Unternehmen aber auch Softwarelösungen für verschiedene Branchen und Anwendungsbereiche, sowie Tools für Mainframes.

Eine Lösung der Informationsprobleme der Zukunft bietet die Individuelle Datenverarbeitung, das heißt die Realisierung lokaler, individueller Anwendungen durch den Bedarfsträger selbsheute stehen vielfältige Hilfsmittel zu ihrer Realisierung für unterschiedliche Bedürfnisse zur Verfügung: Zentrale DV-Systeme genauso wie dezentrale, beispielsweise der IBM Personal Computer; Anwendungssysteme wie AS, QMF, CSP/Q und das APL-System mit ADRS und APLDI für die zentralen Systeme; oder Multiplan oder Chartmaster für den IBM Personal Computer. Die Ausbildung der Benutzer zentraler Programme geschieht zweckmäßigerweise auf der Basis von IIPS, dem Trägersystem für interaktive Lernprogramme.

Der Messestand zeigt Möglichkeiten der Individuellen Datenverarbeitung (IDV) mit zwei Schwerpunkten:

- der IBM Personal Computer wird sowohl als selbständig arbeitendes Gerät wie auch in der Verbindung mit zentralen Daten vorgeführt;

- die IDV-Möglichkeit zentraler Systeme werden am Beispiel der Produkte QMF, CSP/Q, AS, APL-System und ICM gezeigt.

Neu sind für die IDV auf zentralen Systemen die Verbindung von APS2 mit SQL-Datenbanken (dies wird an einem APL2-Prototyp gezeigt), das Abfragesystem QMF (Query Management Facility) auf der Basis SQL/DS und das Programm ICM (Information Center Menue).

QMF ist die Benutzer-Schnittstelle zu den relationalen Datenbanksystemen SQL/DS und DB2. QMF-Bestandteile sind die Befehlssprache SQL zur Formulierung von Datenbankaktionen in Form einer Befehlssprache, die nicht prozedurale Tabellensprache QBE zur Formulierung von Abfragen in "optischer" Form auf dem Bildschirm und ein Berichtsgenerator, mit dessen Hilfe der Benutzer in überaus einfacher Weise die Ergebnisse von Datenabfragen formatieren und umformen kann.

ICM bietet eine Hierarchie von Auswahlbildschirmen, um IDV-Werkzeuge und vorhandene Anwendungen aufzurufen. Darüber hinaus unterstützt ICM die Textverarbeitung sowie die Textverteilung (Electronic Mail).

Das APL-System unterstützt die individuelle Datenverarbeitung auf zwei Ebenen:

- durch benutzerfreundliche Werkzeuge, die die APL-Sprache vollständig vor dem Benutzer verbergen, und

- durch die kompakte Dialogsprache APL, die zusammen mit einer Reihe von Bibliotheksfunktionen eine produktive Anwendungsentwicklung ermöglicht.

APL ist ein offenes System. In keiner anderen Sprachenumgebung sei es so einfach, bestehende Anwendungen zu ändern oder zu erweitern. Auch kann man von APL aus mit OS-beziehungsweise CMS-Dateien arbeiten. Die APL-Sprache ist sowohl auf zentralen Rechnern als auch auf dem IBM PC verfügbar.