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23.08.1991 - 

Erwartungen der Analysten lagen höher

Hewlett-Packard beendet das dritte Quartal 1991 positiv

MÜNCHEN (CW) - Mit einem positiven Ergebnis beendete Hewlett-Packard, Palo Alto, das dritte Quartal 1991. US-Analysten hatten allerdings mehr erwartet.

Der Umsatz stieg, verglichen mit dem des vergleichbaren Vorjahreszeitraumes, um neun Prozent von 3,2 Milliarden Dollar auf 3,5 Milliarden Dollar. Auch der Nettogewinn lag mit 192 Millionen Dollar um rund acht Prozent höher als im dritten Quartal 1990, in dem der kalifornische Hardwarehersteller 178 Millionen Dollar erwirtschaftete.

Für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 1991 ergibt sich somit ein Nettogewinn von 630 Millionen (1990: 537 Millionen) Dollar.

Den Aktionären - rund 252 Aktien (242) waren im Ergebniszeitraum in Umlauf - blieben 76 Cent je Aktie übrig. Damit konnten die Anleger im dritten Quartal 1991 drei Cent mehr verbuchen als am 31. Juli 1990. Pro Aktie beträgt damit die aufgelaufene Dividende für die ersten neun Monate 2,52 (2,23) Dollar.

Trotz des positiven Quartalsabschlusses waren die Analysten von der Geschäftsentwicklung enttäuscht. Sie hatten HP höher bewertet und mit einem Ergebnis zwischen 78 und 92 Cent pro Aktie gerechnet - eine Fehleinschätzung, die an der New Yorker Börse sogleich Folgen zeigte. Nachdem Hewlett-Packard die Zahlen bekanntgegeben hatte, sank an der Wallstreet am letzten Freitag der Aktienkurs um 3,5 Dollar auf 51 Dollar. Zwar wurden die Börsianer bereits im letzten Jahr von HP mit einem Gewinneinbruch überrascht, doch die Kalifornier machten die Schlappe im ersten und zweiten Quartal 1991 mit Ergebnissen wett, die über den Erwartungen der Marktbeobachter lagen.

Der Preiskampf im PC-Markt und sinkende Aufträge bei den Laserdruckern waren offensichtlich dafür verantwortlich, daß die Ergebnisse des dritten Quartals 1991 hinter den Erwartungen zurückblieben. Zum ersten Mal seit fünf Jahren verzeichnete der Peripheriebereich, der Branchen-Insidern zufolge rund 20 Prozent zum Gesamtumsatz beiträgt, einen Auftragsrückgang. Außerdem hatte der Minicomputer-Hersteller die Beliebheit seiner Workstation-Serie "700" unterschätzt.