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04.06.2004 - 

Aktie der Woche

Hewlett-Packard: Bilanziell auf gesunden Beinen

Während europäische Unternehmen unter dem schwachen Dollar leiden, der ihre Exportchancen verschlechtert, profitieren im Gegenzug US-amerikanische Unternehmen von der Entwicklung. So konnte der Computerhersteller Hewlett-Packard (HP) im zweiten Quartal des laufenden Geschäftjahres die eigenen Erwartungen und auch die Analystenprognosen übertreffen.

Umsatz und Gewinn kräftig gesteigert

Dank höherer IT-Investitionen insbesondere seitens mittelständischer Unternehmen, einer zunehmenden Nachfrage nach Notebooks und einem stabilen Geschäft mit Privatkunden gelang es HP, den Quartalsumsatz um zwölf Prozent auf 20,1 Milliarden Dollar zu steigern. Zugleich wurde der Nettogewinn überproportional um 34 Prozent verbessert. Bei unveränderten Wechselkursrelationen hätte das Umsatzplus allerdings lediglich vier Prozent betragen.

Die aktuelle Unternehmensprognose für den Geschäftsverlauf im zweiten Halbjahr sieht Einnahmen von 39,7 bis 40,7 Milliarden Dollar und einen Gewinn je Aktie von 74 Cent vor. Im ersten Halbjahr lag der Gewinn bei 60 Cent je Aktie. Somit ergibt sich auf Jahresbasis ein akzeptables Kurs-Gewinn-Verhältnis von rund 15. Allerdings ist hierbei zu berücksichtigen, dass auch HP bislang keine Kosten des umfangreichen Mitarbeiter-Optionsprogramms als Aufwand in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Dies könnte sich jedoch schon bald ändern, da auf der letzten Hauptversammlung die Aktionäre gegen den Widerstand der Unternehmensführung einem Antrag zugestimmt haben, Aktienoptionen künftig als Kosten zu buchen.

Bewertungsproblem Aktienoptionen

HP-Chefin Carleton Fiorina hat daraufhin angekündigt, die Empfehlung ihrer Aktionäre zu überdenken, da diese ein "schwieriges Bewertungsproblem" verursachen würde. Rein bilanziell betrachtet steht HP mit einer Eigenkapitalquote von 52,2 Prozent bei einer Bilanzsumme von 73,3 Milliarden Dollar auf gesunden Beinen, wenngleich beachtet werden muss, dass im Eigenkapital 15,1 Milliarden Dollar Goodwill enthalten sind. (ajf)

Stephan Hornung und Christian Struck*

*Die Autoren sind Analysten der Capital Management Wolpers (CMW) GmbH in München. Die hier veröffentlichten Informationen beruhen auf Quellen, die wir für vertrauenswürdig und zuverlässig halten. Trotz sorgfältiger Quellenauswahl und -auswertung können wir für Vollständigkeit, Genauigkeit und inhaltliche Richtigkeit der Angaben eine Haftung nur insoweit übernehmen, als grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz Haftung begründen. Jede darüber hinausgehende Haftung wird ausgeschlossen. Für Angaben Dritter übernehmen wir kein Obligo, Aktienanlagen sind durch stärkere Kursschwankungen gekennzeichnet.