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07.02.2005

Hewlett-Packard fordert Blackberry heraus

Der Pocket-PC-Marktführer setzt auf Smartphones und plant mobile E-Mail-Geräte.

Computerbauer Hewlett-Packard will noch in diesem Jahr ein Konkurrenzprodukt zu den erfolgreichen Blackberry-Geräten von RIM auf den Markt bringen. Im Gegensatz zu Unternehmen wie Nokia, Siemens oder Palm möchte HP hierzu nicht RIMs Technologie in Lizenz nehmen. Branchenkenner vermuten, dass der "HP iPaq Mobile Messenger" für mobile E-Mail-Dienste die "Goodlink"-Technik des RIM-Konkurrenten Good Technology enthalten wird.

Einwände, dass HP mit seiner Messaging-Lösung angesichts des Blackberry-Erfolgs zu spät auf den Markt komme, wischt der Hersteller vom Tisch. Der Markt sei riesig, argumentiert der zuständige Manager Ted Clark. Gleichzeitig rief Clark auf einer HP-Veranstaltung das Jahr 2005 zum "Year of Mobility" aus.

In Sachen Mobilgeräte will der Hersteller zudem auf dem stark umkämpften Markt für Smartphones mitmischen. Bis spätestens Ende 2005 plant HP ein erstes Gerät herauszubringen. Unternehmensnahe Kreise wollen dabei wissen, dass HP im Gegensatz zu vielen anderen Herstellern nicht auf das Betriebssystem Symbian setzt, sondern mit Windows Mobile liebäugelt.

HPs Liebe zu mobilen E-Mail-Geräten und Smartphones kommt nicht von ungefähr: Marktforscher prognostizieren den reinen PDAs ohne Telekommunikationsfunktion bereits seit längerem sinkende Absatzzahlen. Eine Entwicklung, die HP als Pocket-PC-Marktführer schmerzlich treffen würde. Dagegen sehen die Auguren für Smartphones und mobile E-Mail-Devices durchaus noch Wachstumschancen. (hi)