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20.02.2004 - 

Übernahmen sollen Adaptive-Enterprise-Strategie stärken

Hewlett-Packard geht weiter auf Einkaufstour

MÜNCHEN (CW) - Mit der Übernahme zweier Softwarehäuser ergänzt Hewlett-Packard (HP) seine Produktpalette rund um die Strategie Adaptive Enterprise. Die US-amerikanischen Firmen Novadigm und Consera sind beide auf das Thema Management-Software spezialisiert.

Im Zentrum von HPs Adaptive Enterprise steht die hauseigene Management-Software Openview. Diese baut der IT-Konzern Zug um Zug um weitere Module aus. Die geplanten Übernahmen von Novadigm Inc. mit Sitz in Mahwah, New Jersey, und Consera Software aus Bellevue im US-Bundesstaat Washington folgen diesem Muster.

So sollen etwa Novadigms Produkte für automatisiertes Konfigurations-Management mit Openview kombiniert werden, Gleiches gelte für Conseras Systeme, die unter anderem eine automatische Verwaltung und Verteilung von Server-Ressourcen erlauben sollen. HP legt für die Novadigm-Aktien rund 122 Millionen Dollar auf den Tisch. Der Deal soll noch in der ersten Jahreshälfte 2004 unter Dach und Fach sein. Den Kaufpreis für die privat gehaltene Consera mochte der Hersteller nicht nennen.

Bereits im September 2003 hatte HP Baltimore Technologies übernommen, einen Spezialanbieter für Web-basierendes Identity-Management. Im November folgte mit Persist Technologies ein Softwarehersteller mit Produkten für das Information-Lifecycle-Management.

Management-Software entwickle sich zum "nächsten Schlachtfeld für die IT", erklärte Nora Denzel, Vice President der Sparte HP Adaptive Enterprise, zu den jüngsten Akquisitionen. Damit würden Openview-Kunden in die Lage versetzt, ihre Organisationen in "Adaptive Enterprises" zu verwandeln: Automatisierte Verwaltungsfunktionen ersetzten dabei zunehmend zeitaufwändige Handarbeit, wie sie beispielsweise beim Einspielen von Software-Patches anfalle. Dadurch würden vor allem Systemadministratoren deutlich entlastet und könnten sich anspruchsvolleren Aufgaben zuwenden.

HPs Konkurrenten IBM und Sun Microsystems verfolgen mit den Initiativen Computing on Demand und N1 ähnliche Pläne. Um seine Tivoli-Produktlinie mit Provisioning-Funktionen auszustatten, übernahm etwa IBM die Softwareschmiede Think Dynamics; Sun kaufte die Startup-Company Centerrun. (wh)