Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

26.05.2008

Hewlett-Packard hängt IBM beim Server-Umsatz ab

Der Hersteller profitiert vom Trend zu x86/x64-Servern und setzt sich laut Gartner im ersten Quartal an die Spitze des weltweiten Server-Markts.

Von Januar bis März 2008 wurden laut Gartner mit Servern weltweit 13,6 Milliarden Dollar umgesetzt, das sind 4,3 Prozent mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Die ausgelieferten Stückzahlen stiegen um 7,6 Prozent auf knapp 2,3 Millionen. Als marktbestimmende Trends hat der Gartner-Analyst Jeffrey Hewitt unter anderem x86-Austauschzyklen, den Ausbau großer Web-Rechenzentren und das Wachstum in Schwellenmärkten ausgemacht.

Umsatzentwicklung und Marktanteile bei Servern

UnternehmenUmsatz Marktanteil Umsatz MarktanteilWachstum 1. Quartal 20081. Quartal 2008 1. Quartal 20071. Quartal 2007Q1/07 bis Q1/08(Mrd. Dollar)(Prozent)(Mrd. Dollar)(Prozent)(Prozent) HP4,0129,63,6428,010,3 IBM 3,9128,93,8329,52,1 Dell1,6412,11,5411,86,6 Sun1,329,71,3310,2-0,7 Fujitsu/FSC0,735,40,705,44,9 Andere1,94 14,31,9615,1-0,9 Gesamtmarkt13,5610012,991004,3 Quelle: Gartner, Mai 2008

"Bei Risc-Itanium-Unix-Servern gingen die Auslieferungen zurück, aber die Einnahmen stiegen geringfügig", erklärt der Gartner-Mann. "In diesem Segment fielen die Stückzahlen um 8,4 Prozent, wohingegen die Erlöse für das Quartal um 3,7 Prozent wuchsen."

Nach Umsatz lieferten sich HP und IBM erneut einen heißen Kampf um die Spitzenposition. Hewlett-Packard hatte im ersten Quartal die Nase um gerade 0,7 Prozent vorn. Der Konzern aus Palo Alto profitierte dabei von Zuwächsen bei seinen Produktlinien "Proliant" und "Integrity", die Rückgänge bei anderen Marken mehr als wettmachen konnten. HP steigerte in der Folge seine Server-Einnahmen um 10,3 Prozent und seinen Marktanteil um 1,6 Prozent. Im Blade-Server-Markt legte das Unternehmen im Jahresvergleich sogar um 13 Prozent zu.

Den Umsatz steigern konnten laut Gartner auch Dell, Fujitsu- Siemens sowie die IBM, und zwar um 6,6 Prozent, 4,9 Prozent respektive 2,1 Prozent. Sun Microsystems verzeichnete als einziger globaler Anbieter einen Umsatzrückgang im Server-Segment von knapp einem Prozent.

Bei den ausgelieferten Stückzahlen hatte HP schon länger die Nase vorn und behielt seine Spitzenposition dank eines Wachstums um 7,8 Prozent. Der Abstand zum hier Zweitplatzierten Dell verringerte sich indes um 1,5 Prozentpunkte. HP schloss das Quartal mit einem Anteil von knapp unter 30 Prozent der ausgelieferten Systeme und erreichte Zuwächse nicht nur bei Proliant und Integrity, sondern auch mit den hochverfügbaren "Nonstop"-Servern (vormals Tandem). Für die auslaufenden "Alpha"-Server ging es naturgemäß weiter bergab. Seinen Anteil bei den ausgelieferten Blade-Servern konnte HP auf gut acht Prozent steigern.

Das stärkste Stückzahlenwachstum erzielte nach Gartner-Zählung Dell mit 15,8 Prozent. Sun und IBM legten um 6,6 beziehungsweise 2,3 Prozentpunkte zu. Schrumpfende Stückzahlen gab es einzig bei Fujitsu-Siemens, das von Januar bis März 2,6 Prozent weniger Server auslieferte als im Vorjahresquartal. (tc)