Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

27.02.1998 - 

Computergeschäft legt am stärksten zu

Hewlett-Packard ist mit dem vergangenen Quartal zufrieden

Im asiatischen Raum sieht sich der Hersteller einer schwierigen Situation gegenüber. HP arbeitet daran, die möglichen Auswirkungen der wirtschaftlichen Instabilität dort zu minimieren. In den USA konnte HP seinen Nettoumsatz um 21 Prozent auf 5,2 Milliarden Dollar steigern. Europa liegt demgegenüber leicht zurück, hier nahm der Nettoumsatz um acht Prozent auf 4,2 Milliarden Dollar zu. Die Region Asien/Pazifik, Kanada und Lateinamerika konnte sich mit 14 Prozent Wachstum auf 2,4 Milliarden Dollar dazwischen plazieren. Weltweit wurden bei einem Umsatz von 11,8 Milliarden Dollar Gewinne von 929 Millionen Dollar erwirtschaftet, ein Plus von zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr. Pro Anteilschein wurde ein Gewinn von 86 Cent bekanntgegeben, knapp unter den Erwartungen der Wall Street (88 Cent) und dem Wert im Vergleichszeitraum des Vorjahres (87 Cent).

Den Auftragseingang konnte die Company von CEO Lewis Platt im ersten Quartal auf 12,4 Milliarden Dollar steigern (1996/97: elf Milliarden). Die hohe Nachfrage verdankt HP vor allem dem US-Markt, der in diesem Punkt um 27 Prozent auf 5,3 Milliarden Dollar zulegte. Außerhalb der Vereinigten Staaten wurden nur vier Prozent mehr Bestellungen verbucht (7,1 Milliarden Dollar).

Besonders erfreulich entwickelte sich HPs Computersparte. Der Umsatz wuchs hier um 15 Prozent auf 9,9 Milliarden Dollar. Die Sparte Test- und Meßsysteme konnte ihren Umsatz zwar nur um zwölf Prozent anheben, dafür waren die Auftragsbücher aber um 17 Prozent besser gefüllt als im selben Zeitraum des Vorjahres.

Die umsatzbezogenen Kosten lagen im ersten Quartal des Geschäftsjahres bei 66,3 Prozent (1996/97: 65 Prozent). Angesichts des schwierigen preislichen Umfelds bei Druckern, PCs und anderen Produkten bezeichnet HP diesen Wert als gut. Die Betriebsausgaben schließlich kletterten um 15 Prozent und verschlangen damit 22,7 Prozent des Umsatzes (1996/97: 22,6 Prozent), blieben also anteilig praktisch unverändert.