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Hewlett-Packard kopiert Bang & Olufsen

16.06.2008
Der Konzern möchte mehr Aufmerksamkeit von Kunden.

Aus diesem Grund testet das Unternehmen Einkaufsinseln (Shop-in-Shop), um seine Hardware getrennt von der anderer Hersteller besser zur Geltung kommen zu lassen.

Wie Martin Kinne, Chef der deutschen Personal Systems Group (PSG), vor der Presse sagte, wird dieses Verkaufs- und Marketing-Konzept nicht nur in Deutschland, sondern auch anderswo in Europa erprobt.

Die Tests beginnen derzeit. Insgesamt, so Kinne, sei geplant, in Europa rund 120 dieser HP-Verkaufsstellen einzurichten. In Deutschland würden etwa zehn Prozent hiervon, also rund zwölf Läden, etabliert.

Die ersten Shop-in-Shop-Einkaufsinseln haben bei Saturn Köln, beim Media Markt in Sindelfingen und bei Cyberport Berlin ihren Betrieb aufgenommen. Der PSG-Chef zeigte sich insbesondere von dem Cyberport-Auftritt begeistert. Hier würden die Vorstellungen von HP, die eigenen Geräte in einem geeigneten Rahmen zu präsentieren, sehr gut umgesetzt. Ähnliche Konzepte haben Unterhaltungselektronikanbieter wie etwa Bang & Olufsen unter anderem bei Saturn schon seit Jahren verwirklicht.

Kinne sagte, mit dem Shop-in-Shop-Modell wolle man eine Möglichkeit schaffen, nicht im gedrängten Sammelsurium von Druckern, Notebooks und anderer Geräte verschiedener Anbieter auf den Regalen unkenntlich zu werden. Insbesondere solle mit dem neuen Marketing- und Vertriebskonzept auch erreicht werden, die Leistungsfähigkeit bestimmter Produkte erschöpfend darzustellen. So bringe es nichts, wenn HPs neuer "Touch smart"-PC - eine All-in-One-Rechner-Variante mit einem berührungsempfindlichen Monitor - im ausgeschalteten Zustand neben Produkten anderer Hersteller lagere.

Wenn die ersten Shop-in-Shop-Tests positiv verliefen, denke HP auch über eine Ausdehnung des Konzepts nach. Kinne könne sich auch vorstellen, dass es dann komplette Shops nur mit HP-Gerätschaft geben würde. (jm)