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25.06.1976 - 

Die Nachfolge-Serie der HP 3000 heißt HP 3000 Serie II

Hewlett Packard mit neuen Universalrechnern

DÜSSELDORF - Für den immer sehr überlappenden Markt der Super-minis und der unteren Mittelklasse in Universalcomputern hat Hewlett Packard eine aus drei Modellen bestehende Rechnerfamilie HP 3000/Serie II hergestellt. Das II steht für zweite Generation der 3000-Systeme, denn - was die Namensgebung nicht vermuten hat - es handelt sich um hardware(...) völlig neue Systeme mit entsprechend neuer und neuartiger Systemsoftware.

Dies ist die weitaus bedeutendste Computer-Ankündigung in der Hewlett-Packard-Firmengeschichte", erklärte HP-Vertriebsleiter Unternehmensbereich Computer-Systeme Peter (...)höltzel auf einer Pressekonferenz in Düsseldorf.

Sechsfacher Throughput

Die neuen dialogorientierten Universalrechner für Terminalnetze der HP 3000/ Serie II kennzeichnen schnellere Zentraleinheiten, schnellere Speicher erstmalig HP's billige 18-Pin-4-K (...) AMs verstärkte Mikroprogrammierung und ein effizienteres Betriebssystem, so daß - nach HP-Angaben- der Systemdurchsatz im Vergleich zur bisherigen 3000 CX auf das 2 - bis 6farbige gesteigert werden konnte - bei etwa um 10 Prozent niedrigeren Preisen.

Während der Maximal-Kernspeicher-Ausbau beim Vorläufer-Modell(...) betrug, beginnt die neue Serie bei 192 K Halbleiterspeicher (48K für das Betriebssystem), ein Ausbau bis 512K ist möglich.

Vom Supermini bis zum Universalsystem

Das kleinste System "Modell 5" wird als "Supermin" bezeichnet (Kaufpreis ab 400 000 Mark, Miete ab 10 000 Mark). Das Modell 7 heißt "der kleine kommerzielle Rechner" (ab 530000 Mark beziehungsweise ab 13 000 Mark). Flaggschiff ist der "Universalrechner" Modell 9 (Kauf ab 650 000 Mark, Miete ab 16 000 Mark). Die Systeme können im Feld hochgerüstet werden.

Hewlett Packard betont, daß die Rechner der 3000/Serie II durchaus für den kommerziellen Einsatz konzipiert wurden, insbesondere in Systemen mit Distributed Processing. Bei Teilnehmerbetrieb - ohne Begrenzung auf eine einzelne Programmiersprache dienen bis zu 63 Terminals der Dateneingabe und Datenabfrage, aber auch dem interaktiven Programmieren, Editieren und Kompilieren in den Programmiersprachen COBOL, RPG Il FORTRUN, BASIC und SPL. Dabei ist Programmtest und Programmausführung von den Terminals möglich, ebenso Datenbankverwaltung und Datenbankaufbau (Abfragesprache Query).