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23.08.2007

Hewlett-Packard mit stärkstem Umsatzwachstum seit 2000

HP hat seinen Nettogewinn im dritten Geschäftsquartal um 29 Prozent gesteigert. Stark ist der Konzern vor allem im PC-Markt.

Umsatz (in Milliarden Dollar)

Operativer Gewinn (in Milliarden Dollar)

Sparte

3. Quartal 2007

3. Quartal 2006

3. Quartal 2007

3. Quartal 2006

Personal Systems Group (PCs und Notebooks)

8,9

6,9

0,52

0,27

Imaging & Printing Group (Drucker und Zubehör)

6,7

6,2

0,98

0,88

Enterprise Storage & Servers

4,5

4,1

0,46

0,29

Services

4,2

3,9

0,43

0,36

Software

0,6

0,3

0,08

0,01

Gesamt

25,4

21,9

2,30

1,70

Auch wenn die Verkaufspreise für Arbeitsplatzrechner fielen, konnte HP den Umsatz noch einmal in die Höhe treiben. Insgesamt kommt der Konzern für Mai bis Juli auf ein Nettoergebnis von 1,8 Milliarden Dollar. Im gleichen Vorjahreszeitraum waren es noch 1,4 Milliarden Dollar gewesen. Der Gewinn je Aktie stieg von 0,48 auf 0,66 Dollar und erreichte damit genau die Prognosen der Analysten. Der Umsatz wuchs um 16 Prozent auf 25,4 Milliarden Dollar und lag deutlich über den erwarteten 24,1 Milliarden Dollar. Laut CEO Mark Hurd ist das Umsatzwachstum das höchste seit dem Jahr 2000.

Einen Großteil des guten Ergebnisses hat Hewlett-Packard dem Geschäft mit PCs und Notebooks zu verdanken, wo der Umsatz um 29 Prozent auf 8,9 Milliarden Dollar zulegte. Besonders auf dem Notebook-Sektor ist HP stark wie nie: 54 Prozent mehr verkaufte mobile Rechner als im Vorjahresquartal sprechen eine deutliche Sprache. Insgesamt kletterte die Marge im PC-Geschäft um 1,8 Prozentpunkte auf 5,8 Prozent. Aufgrund dieser Zahlen verwiesen Beobachter darauf, dass HP die Zweifel zerstreut habe, ob der Konzern trotz seiner Größe noch wachsen könne.

Etwas weniger stark legten die Sparten Drucker (plus acht Prozent) sowie Server und Speicher (plus zehn Prozent) zu. Für das Schlussquartal per Ende Oktober kündigte HP dennoch einen Umsatz von 27 Milliarden bis 27,2 Milliarden Dollar an. Analysten erwarten lediglich 26,5 Milliarden Dollar. Der operative Gewinn je Aktie soll auf 0,80 bis 0,81 Dollar steigen. Auch hier bleiben die Marktbeobachter mit 0,78 Dollar je Aktie hinter den Konzernerwartungen zurück. Einig sind sich die Analysten darin, dass HP seine Stärke im PC-Bereich und im gesamten operativen Bereich unter Beweis gestellt hat. So lagen die operativen Kosten im abgeschlossenen Quartal bei lediglich 15 Prozent des Umsatzes. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es noch 16,7 Prozent gewesen. An der Wall Street legten die HP-Aktien zwischenzeitlich um bis zu 4,2 Prozent zu. (Simon Hülsbömer)