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03.12.1998 - 

Neue Module für Openview vorgestellt

Hewlett-Packard möchte die Management-Frameworks sprengen

BOSTON (IDG) - Die Veranstaltung "Openview Channel Partner" nutzte Hewlett-Packard (HP), um Ergänzungen für seine System-Management-Lösung vorzustellen. Damit versucht HP, dem aus seiner Sicht zu starren Framework-Ansatz der Konkurrenz entgegenzutreten.

Frameworks sind als Management-Lösungen ungeeignet - mit dieser provokanten These konfrontierte HP Besucher seiner Channel-Veranstaltung. Lösungen wie "TME 10" von Tivoli oder "Unicenter" von Computer Associates zielen nach Meinung der Company an den Bedürfnissen der Anwender vorbei. HP hatte denn auch einen Lösungsansatz für dieses Problem parat: Monolithische Rundumlösungen müssen in Blöcke zerschlagen werden, die Anwender auch einzeln einsetzen und später ausbauen können. Auf diese Weise bestehe die Möglichkeit, relativ schnell finanziellen und praktischen Nutzen aus solchen Lösungen zu ziehen.

Aus diesem Grund setzt HP mit Openview auf ein modulares Prinzip, das unabhängige Lösungen für die sieben Unterbereiche Desktop/Software, Applikationen/Systeme, Netzwerk, Speicher, Sicherheit, Windows NT sowie IT-Services bietet. Für fast jedes dieser Gebiete kündigte die Company Erweiterungen an. Das Modul "Predictive Network Performance Management" etwa ergänzt die Netzüberwachungs- und Topologie-Verwaltungseigenschaften von "Openview Netmetrix" und "Network Node Manager" um Vorhersagen zur Netzauslastung und zu Serviceleveln. Es soll im ersten Quartal 1999 erscheinen.

Anwender, die ihre Netze auf Basis von bestimmten Regeln (Policies) verwalten, dürfte das "Policy-based Network-Management Integration Tool" interessieren. Laut HP eignet es sich zur Einbindung von Lösungen wie dem "Transcend Policy Management System" (3Com), "Cisco Assure", den "Foreview Policy Services" (Fore Systems), "Procurve"-Switches (HP), "Optivity Policy Services" (Nortel) oder "Policy-aware"-Komponenten (Intel).

Speziell auf die Bedürfnisse von kleinen und mittelgroßen Firmen ist "Netmetrix Site Manager for Windows NT" zugeschnitten. Das Netz-Performance- und Analyse-Tool arbeitet auf Basis des Standards Remote Monitoring (RMON) und ist ab etwa 5800 Dollar erhältlich. Den Windows-NT-Markt geht HP zudem mit Produkt- und Servicebündeln an. Den Auftakt macht die Company mit Migrationshilfen für den Umstieg von Netware auf NT, die bereits jetzt erhältlich sind. Ähnliche Lösungen sind unter anderem für die Verwaltung gemischter Messaging-Umgebungen (Exchange/ Notes) oder das Management von Enterprise-Resource-Planning-Produkten der Hersteller Baan und SAP vorgesehen.

HPs "Application Quality of Service" besteht aus einer ganzen Reihe von Tools. Damit sollen sich die den Applikationen zugrundeliegende Hard- und Software, aber auch Netzwerke so managen lassen, daß bestimmten Anwendungen eine feste Dienstequalität zugewiesen werden kann.

Neue Module

Update des "Network Node Manager 6.0": Erlaubt Service-Providern, Netzressourcen aus der Sicht der Endanwender-Performance zu überwachen und zu verwalten.

"Managex 4.0": Erweiterung des von HP im letzten Jahr gekauften Tools, das sich auf das Management von Windows NT und Back Office richtet. Unterstützt die Architectur Web-based Enterprise Management (WBEM) und bietet Verbesserungen in puncto Reporting, grafische Anzeige von Daten sowie Management von Netware-Servern.

"Perfview for Solaris": Management-Zusatzmodul für Suns Betriebssystem "Solaris".