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22.05.1998 - 

Nachfolger des Laserjet 5Si

Hewlett-Packard präsentiert neue High-end-Laserdrucker

Die neue Serie baut im wesentlichen auf dem bereits bekannten "Laserjet 4000" auf. Sie ist mit einem 133-Megahertz-Prozessor und bis zu 24 MB Arbeitsspeicher ausgerüstet und wurde unter anderem für die Erstellung von Originalausdrucken in mehrfacher Ausfertigung optimiert, die nach Ansicht des Herstellers die herkömmlichen Kopien zunehmend verdrängen.

Gegenüber dem Vorgängermodell 5Si bietet der 8000 eine Papierzuführung mit zweimal 500 Blatt Kapazität und ein Tischausgabefach (Sorter) mit sieben Fächern. Als optionales Zubehör sind bis zu sechs Papierzuführungen, beidseitiger Druck (im Modell "8000 DN" bereits serienmäßig) sowie Ausgabefächer mit Mailbox-, Stapel- und Heftmodus möglich.

Weitere technische Merkmale sind das "Fastres-1200"-Verfahren (Beschleunigung des 1200-dpi-Ausdrucks durch Interpola- tion), eine Emulation von Postscript Level 2, die sogenannte Enhanced-Input/Output-Architektur (EIO, basiert auf 32-Bit-PCI), die HP-eigene Druckersprache PCL in der Version 6 und die "Jetsend"-Technik zum direkten Datenaustausch mit anderen Geräten ohne Umweg über einen PC. Die Netzwerkmodelle enthalten zusätzlich den neuen Print-Server "Jetdirect 600" mit 10/100-BaseT-Ethernet-Anschluß.

HP offeriert zunächst drei unterschiedliche Varianten. Das Basismodell 8000 hat 16 MB Hauptspeicher, zwei Papierkassetten ê 500 Blatt und eine Mehrzweckzuführung für 100 Blatt und kostet rund 6950 Mark. Unter der Bezeichnung "8000 N" gibt es die gleiche Ausstattung plus Netzwerkadapter für gut 7800 Mark. Auf anspruchsvolle Anwender zielt der "8000 DN", der mit 24 MB Speicher, Netzwerkanschluß und Duplexeinheit für 9400 Mark zu haben ist.

Neue Namen

Der Hersteller macht endlich Schluß mit der verwirrenden Namensgebung seiner Laserdrucker. Bislang konnte man aus der Typenbezeichnung, bestehend aus einer Ziffer und angehängten Buchstaben, wenig über Leistung und Preis des Geräts schließen. Künftig beginnen die Namen mit einer vierstelligen Zahl, gefolgt von bis zu zwei Buchstaben. Je höher die Zahl, desto besser das Gerät. Den Anfang machen die Serien 4000 (Midrange), 5000 (DIN A3) und 8000. Nachfolgemodelle bewirken eine Erhöhung der zweiten Stelle (auf 4000 folgt 4100), Farbmodelle beginnen dort erst ab 5 (Midrange-Farbdrucker = 4500). Zusätzliche Eigenschaften beschreiben die anhängenden Buchstaben oder deren Kombinationen. Dabei bedeuten N = Netzwerk, D = Duplex, M = Gemischte Umgebungen, G = Grafik, T = Mehrere Papierzufuhren, HC = Extra große Papierkapazität sowie HM = Extra dicke Medien.