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Endlife-Kicker soll letzte Marktreserven mobilisieren:


13.04.1984 - 

Hewlett-Packard senkt HP-3000-Preise

HANNOVER (CW) - Weniger mit aktuellen Produktneuheiten als mit interessanten Preissenkungen präsentierte sich Hewlett-Packard auf der diesjährigen Hannover-Messe.

Absatzprobleme beziehungsweise zu geringe Verkaufszahlen erforderten laut Dieter Egermann, Vertriebsleiter Datenverarbeitung, Preissenkungen im Bereich der betagten Rechnerfamilie HP 3000. Je nach Modell werden bis zu 34 Prozent des Einstiegspreises erlassen. Auch im Low-end-Bereich hat HP die Preise gesenkt. So ist der HP 150, der im Februar 1984 auf dem deutschen Markt vorgestellt wurde, bis zu 16 Prozent billiger als bei seiner Einführung. Diese Maßnahme dürfe jedoch keineswegs mit Absatzschwierigkeiten in Zusammenhang gebracht werden, betonte Egermann. Vielmehr sei sie eine logische Folge der Preisnachlässe der Großanlage, da der HP 150 "das Terminal für den HP 3000 ist". Verkaufte Stückzahlen pro Monat wollte Egermann für den Mikro jedoch nicht nennen.

Produktmäßig setzt HP Schwerpunkte in den drei Bereichen Bürokommunikation, Mikrocomputer sowie CAD/CAE, da gerade dort steigendes Anwenderinteresse zu verzeichnen sei. Erklärtes Messeziel war laut Egermann, neue Partner im Softwarebereich zu finden, die interessante Branchenpakete für das gesamte Produktspektrum anbieten oder erstellen. Gemeinsam mit diesen Softwarepartnern will HP 50 Prozent des Umsatzes erreichen.

An Produkten zeigte HP unter anderem den HP 150, den Thermo-Tintenstrahldrucker "ThinkJet", einen Grafikplotter mit automatischer Einzelblattzuführung sowie verschiedene Softwarepakete wie HP-Draft, HP-Design, HP-NC und HP-Egs.