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01.03.1991 - 

US-Markt weiter schwach, aber

Hewlett-Packard startet gut erholt in das neue Jahr

PALO ALTO (CW) - Die Kostensparmaßnahmen und Umstrukturierungen scheinen bei der amerikanischen HewlettPackard Co. (HP) erste Früchte zu tragen. Trotz eines nach wie vor schwachen Heimmarktes konnte der Computer- und Meßtechnikkonzern im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres beim Gewinn um 18 Prozent zulegen.

Wie verlautete, belief sich der Ertrag von Hewlett-Packard im Berichtszeitraum auf 205 Millionen Dollar. Im vergleichbaren Vojahresquartal hatte der Computerhersteller 173 Millionen Dollar verdient. Der Umsatz stieg um zehn Prozent auf 3,4 (Vorjahresabschnitt: 3,0 Milliarden Dollar.

Zufrieden ist der Konzern aus Palo Alto auch mit der Auftragslage. Vor allem die Nachfrage nach den neuen Workstation-Produkten sei rege. Insgesamt erreichte der Auftragseingang im ersten Quartal 397 Milliarden Dollar, was einem Anstieg um zwölf Prozent entspricht. US-Analysten weisen allerdings darauf hin, daß HP seine Produkte zum Großteil außerhalb der USA an den Mann gebracht habe. So seien die Auslandsaufträge um 20 Prozent auf 2,2 Milliarden Dollar gestiegen, die Inlandsorder jedoch nur um drei Prozent auf 1,5 Milliarden Dollar.

Deshalb sieht auch manch amerikanischer Marktinsider den Computerkonzern auch längst noch nicht wieder in sicheren Gewässern segeln. "Mit den organisatorischen Änderungen und Einsparmaßnahmen hat Hewlett-Packard einige Fortschritte gemacht. Doch solange die amerikanische Wirtschaft derart unsicher ist, solange können auch die Profite immer wieder unter Druck geraten und Unregelmäßigkeiten zeigen", zitiert das "Wall Street Journal" Barry F. Willman, Computer-Analyst bei Sanford C. Bernstein & Co.