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25.10.1996 - 

Auf Basis der PA-RISC-CPU

Hewlett-Packard stellt neue Grafik-Workstations vor

Auf dem "PA-7300LC"-Prozessor baut die neue "Visualize-B-Class"-Familie auf. Diese besteht im Moment aus zwei Modellen. Die "Visualize B160L" erreicht mit 160 Megahertz Taktfrequenz Benchmark-Ergebnisse von 7,7 Specint95 und 7,5 Specfp95. Die mit 132 Megahertz CPU-Takt ausgestattete "B132L" kommt auf Resultate von 5,9 Specint95 und 6,2 Specfp95. Die PA-7300LC-CPU hat 128 KB First-Level-Cache direkt auf dem Chip, der Second-Level-Cache ist beim Modell B160L serienmäßig vorhanden und bei der B132L optional erhältlich. Beide Modelle können bis zu 768 MB Arbeitsspeicher und 4 GB internen Plattenspeicher verwalten. Auf der Hauptplatine besitzen die Geräte das Grafiksubsystem "HP Visualize-EG" und eine 16-Bit-Audioschnittstelle in CD-Qualität. Alternativ können auch die 3-D-Grafiksubsysteme "Visualize-8" und "Visualize-24" benutzt werden. Als Betriebssystem kommt die aktuelle Version 10.20 von HPs Unix-Derivat "HP-UX" zum Einsatz. Die B-Klasse wurde laut HP für komplexe Aufgaben in der Mechanik- und Elektronikkonstruktion und -entwicklung, für die seismische Datenverarbeitung und grafische Informationssysteme sowie für die Entwicklung technischer Software konzipiert.

J-Serie arbeitet mit PA-8000-CPU

Neu in der C-Klasse ist die "Visualize C160L", die ebenfalls den PA-7300LC-Chip verwendet. Sie unterstützt bis zu 1 GB Hauptspeicher und 6 GB interne Festplattenkapazität, verfügt über 128 KB On-Chip- und 1 GB Second-Level-Cache und unterstützt die 3D-Grafiksubsysteme HP Visualize-8, -24 und -48 sowie "HP Mpower Web".

Im High-end-Bereich kommt in der "Visualize J280" der neu entwickelte "PA-8000"-RISC-Prozessor zum Einsatz. Die 64-Bit-CPU kann künftig, wie auch bei den kleineren Modellen, gegen die gemeinsam mit Intel entwickelten "IA-64"-Prozessoren ausgetauscht werden. Die J280 kann bis zu 2 GB Hauptspeicher und 8 GB internen Plattenspeicher verwalten und unterstützt die 3D-Grafiksubsysteme Visualize-EG bis Visualize-48. Sie läuft ebenfalls unter HP-UX 10.20. Die Maschine unterstützt symmetrisches Multiprocessing (SMP) und erreicht bereits in einer Ein-Prozessor-Konfiguration 11,8 Specint95 und 19,3 Specfp95.

Für die bisherigen Einstiegsmodelle 712 und 715 wurden die Preise um bis zu 54 Prozent gesenkt. Das schon seit längerem für die PCs der "Vectra"-Linie erhältliche Serviceangebot bietet HP mit dem "Service Pack 9000" nun auch für ausgewählte Unix-Server und -Workstations an. Das Paket umfaßt drei Jahre Hardware-Unterstützung vor Ort, Betriebssystem-Updates auf CD-ROM sowie telefonische Software-Unterstützung und ist ausschließlich über den Fachhandel erhältlich.