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29.04.2010

Hewlett-Packard übernimmt Palm für 1,2 Mrd USD

(Technische Wiederholung)

(Technische Wiederholung)

NEW YORK (Dow Jones)--Der US-Computerhersteller Hewlett-Packard übernimmt den US-Smartphonehersteller Palm für 1,2 Mrd USD inklusive Schulden. Der Kaufpreis betrage 5,70 USD je Aktie und liege damit um 23% über dem Schlusskurs vom Mittwoch, teilte die Hewlett-Packard Co am Mittwoch mit.

Die Palm Inc hatte sich vor kurzem zum Verkauf gestellt nachdem das Unternehmen mit der Konkurrenz durch Smartphones wie dem iPhone nicht mehr konkurrieren konnte. Der Niedergang des Unternehmens, dessen Handteller großer Taschencomputer Palm Pilot in den 1990er Jahren ein Verkaufsschlager war, war kaum noch zu stoppen.

Zwar wurde das Palm Pre, das vor mehr als einem Jahr vorgestellt wurde, von der Fachpresse gelobt, doch bei den Kunden verfing es nicht. Die Verkaufszahlen blieben hinter den Erwartungen zurück, der Konkurrenz durch das Apple iPhone und den Blackberry von Research in Motion (RIM) konnte das Palm Pre nicht standhalten.

Das im Palm Pre erstmals genutzte Betriebssystem WebOS machte Palm jedoch interessant für Hewlett-Packard. Mit der Übernahme erwirbt der Computerhersteller aus Palo Alto ein ausgeklügeltes Betriebsystem. Mit WebOS kann Hewlett-Packard von anderen Handyhersteller absetzen, die beispielsweise auf das Betriebssystem Android des US-Internetkonzerns Google setzen. Zudem übernimmt Hewlett-Packard begehrte Patente im Mobilfunkbereich und ein talentiertes Team von Entwicklungsingenieuren.

Bislang nutzt Hewlett-Packard für seine Tablet-PCs das Betriebssystem Windows 7 des US-Softwarehersteller Microsoft. Doch das neueste Tablet-Modell, der Slate, ist deshalb bereits in die Kritik geraten. In Zukunft könnte Hewlett-Packard WebOS bei seinen Tablet-PCs und Netbooks einsetzen. Seine Geschäftsbeziehungen mit Microsoft wolle der Computerhersteller jedoch beibehalten, teilte Hewlett-Packard mit.

Das Palm Pre scheiterte auch an den fehlenden Anwendungsprogrammen während Privatleute und Unternehmen zahlreiche so genannte Apps für das konkurrierende iPhone entwickelten. Diesem Nachteil will Hewlett-Packard begegnen, indem es seine eigenen Ressourcen in die Entwicklungen von Programmen für WebOS-Geräte steckt.

Webseiten: www.hp.com www.palm.com - Von Roger Cheng, Dow Jones Newswires, +49 (0)69 29725 104, unternehmen.de@dowjones.com DJG/DJN/has/kla

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