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07.02.2003 - 

Netzspeicher im Windows-Umfeld anvisiert

Hewlett-Packard und Microsoft Hand in Hand

MÜNCHEN (kk) - In einer gemeinsamen Aktion wollen Microsoft und HP den Markt für Netzwerkspeicher (NAS) aufrollen, der derzeit von Netapp und EMC dominiert wird.

Unter dem Slogan "Windows Powered NAS" (WP-NAS) soll den Anwenderunternehmen eine kostengünstige Lösung für File-Serving, Backup und Restore, zur NAS-SAN-Integration sowie zur Server-Konsolidierung präsentiert werden. Basierend auf Windows und dem Common Internet File System (CIFS) soll sich ein WP-NAS-Server auch im heterogenen Umfeld mit NFS-Dateien von Unix- oder Linux-Servern oder Novell-Maschinen bewegen. Microsoft streicht als Alleinstellungsmerkmal seiner Lösung die "volle Integration" mit dem Verzeichnisdienst Active Directory Services heraus.

Zu den weiteren Funktionen gehören Snapshot- und Speicherverwaltung, Unterstützung von Clustering (Microsoft Cluster Service), Browser-basierende Installation, automatisches Erkennen neuer Devices im Netz, Unterstützung von Terminal-Services oder die Verwaltung von einer Konsole aus - auch über das Web.

Viele Lizenznehmer erwartet

Microsoft rechnet damit, dass in den USA eine NAS-Lösung mit einer Kapazität von 480 GB weniger als 4000 Dollar kosten wird. Die möglichen Kapazitäten reichen von 160 GB bis 100 TB. Nach Aussagen von Norbert Deuschle, Analyst der Meta Group, könnte diese Lösung gerade bei kleineren Anwendern wegen des erwarteten Niedrigpreises ein Renner werden.

Hewlett-Packard will die WP-NAS-Geräte als Einzellösung verkaufen oder in die "Storage-Works"-Infrastruktur integrieren. Ziel ist es, alle Daten im Unternehmen, egal ob auf einem NAS oder im SAN gespeichert, als einen einzigen Pool administrieren zu können. Neben HP wollen auch Dell, Fujitsu, IBM, NEC, Iomega und MTI die Microsoft-Lizenz für Windows Powered NAS erwerben. Von den deutschen Anbietern haben bislang Transtec, Rombus, Crane und Wortmann AG Interesse an einer Lizenz bekundet. (kk)