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29.11.2007

Hewlett-Packard will Milliarden in Übernahmen investieren

Tom Hogan, Chef der Softwaresparte von HP, setzt auf Zukäufe in den Bereichen Business Intelligence und Daten-Management.

Wie für IBM ist auch für HP das Softwaregeschäft besonders profitabel. Allerdings ist diese Unternehmenssparte bei HP deutlich kleiner dimensioniert als bei Big Blue. Das soll sich nun ändern: Gegenüber der Nachrichtenagentur "Reuters" sagte Hogan, HP wolle diese schnell wachsende Unternehmenseinheit durch größere Übernahmen stärken. Im Wortlaut erklärte Hogan: "In einigen Sparten könnte dies eine Firma im Wert von 300 bis 500 Millionen Dollar sein, in einigen Fällen aber auch ein Schachzug von fünf bis zehn Milliarden Dollar." Eine solche Akquisition könne innerhalb der nächsten zwölf Monate stattfinden, so Hogan. Namen nannte er nicht.

Ist Symantec der Wunschkandidat für HP?

Die Nachrichtenagentur bringt Symantec als einen der größten Hersteller von Software für Daten-Management als mögliches Übernahmeziel ins Spiel. Nach dem Kauf von Veritas ist das Softwareunternehmen nicht nur Spezialist für Sicherheitsprodukte, sondern auch für Datenverwaltungssoftware. Dieser Tipp liegt nahe schon allein deshalb, weil sich das Angebot an interessanten Übernahmekandidaten, die in der Liga der Marktführer spielen, in den letzten Monaten deutlich reduziert hat. Insbesondere im Segment Business Intelligence haben sich die großen Player bedient: Oracle kaufte Hyperion, IBM steht vor der Übernahme von Cognos, und SAP ist sich mit Business Objects einig. Als größere Player, die abgesehen von der in Privatbesitz befindlichen SAS Institute noch in Frage kämen, gelten Informatica und Teradata.

Schon im vergangenen Jahr hatte HP auf Akquisitionen gesetzt: Für 4,5 Milliarden Dollar kaufte die Company Mercury Interactive, einen Anbieter von Lösungen für das Business-Service-Management. In diesem Jahr folgte dann die Übernahme von Opsware für 1,45 Milliarden Dollar ein Anbieter von Software für die Rechenzentrumsautomatisierung.

Die Softwareumsätze von HP betrugen im Ende Oktober abgelaufenen vierten Geschäftsquartal 698 Millionen Dollar. Gegenüber den 349 Millionen Dollar des Vorjahres ist das eine glatte Verdoppelung. Im Vergleich zum Gesamtumsatz von 28,29 Milliarden Dollar ist die Softwaresparte indes vernachlässigbar. Allerdings konnte sie ihren operativen Gewinn von 60 Millionen auf 177 Millionen Dollar nahezu verdreifachen. (hv)