Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

03.07.1992 - 

Bringt IBM OS2 auf der RS6000 heraus?

Hewlett-Packards Unix Linie überzeugt die Marktforscher

MÜNCHEN (CW) - Während Hewlett-Packard (HP) Triumphe im Unix-Markt feiert, fällt die Digital Equipment Corp. - zumindest bis ihre Alpha-Prozessorarchitektur marktreif ist - stark zurück. Diese Prognose wagt die englische Marktforschungsgesellschaft Butler Bloor Ltd. in ihrem "Open Systems Report".

Die Analysten bewerteten insgesamt 16 Unternehmen nach Kriterien wie Systemarchitektur, Hardware und Software, Leistungsstärke der Top-end-Systeme und Unix-Implementierung. Die größten Hoffnungen am Markt für offene Systeme darf sich demnach Hewlett-Packard machen. Der Konzern sei "klar der Anbieter, der von den Mitbewerbern am meisten respektiert werde", heißt es in der Studie. HP war das einzige Unternehmen, das Bestnoten bei der Bewertung der Systemarchitektur und der Hardware erhielt. Wie der Londoner Informationsdienst "Computergram" mitteilt, kam auch IBM relativ gut weg.

Butler Bloor prophezeit, Big Blue werde versuchen, seine proprietären Mainframe- und AS/400-Rechner -mit den eigenen Unix-Systemen zu verheiraten. Der Branchenriese werde, so spekulieren die Analysten, das Betriebsystem OS/2 auch auf die RS/6000-Plattformen portieren. Aufgrund ihrer starken Marktpräsenz könne die IBM auch im Markt für Unix-Systeme ein gewichtiges Wörtchen mitreden - vielleicht sogar Marktführer werden.

Weniger gute Karten im Spiel um den Unix-Markt hat laut Butler Bloor die Sun Microsystems Inc., die zwar eine exzellente' Architektur zu bieten habe, deren Rechnerlinie aber gerade im Hinblick auf komplexe Downsizing-Projekte nicht umfassend genug sei. Letztlich bleibe Sun eben doch auf dem Niveau eines "Workstation-Anbieters" stehen.