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02.10.1981 - 

Kienzle berichtet über ein Verfahren, mit dem Sparkassen die Netzkosten eindämmen:

HfD stellt Verbindung zum Konzentrator her

VILLINGEN (pi) - Ein Konzentrator, der den Datenaustausch zwischen Remote-Terminals und einem Zentralrechner aufbaut, ist der Schlüssel zu dem kostengünstigen und großräumigen DFÜ-Netz, an das zahlreiche Sparkassen in Nord- und Ostwürttemberg angeschlossen sind. Über diese Konzentratorlösung berichtet die Kienzle GmbH, Villingen.

Folgende. Sparkassen und Kreissparkassen sind in den beiden Rechenzentren Heilbronn und Göppingen zusammengeschlossen:

RZ Heilbronn

KSK Heilbronn

KSK Schwäbisch Hall-Crailsheim

KSK Mergentheim

Spk Hohenlohekreis

(Öhringen/Künzelsau)

RZ Göppingen

KSK Göppingen

KSK Ostalb

(Schwäbisch Gmünd/Aalen)

Spk Ulm

KSK Heidenheim

Auf rund 380 Arbeitsplatze für alle anfallenden Geschäftsvorfälle einschließlich Codierung und Erfassung ist bis heute das Terminalnetz erweitert worden.

Um dieses großräumige DFÜ-Netz kostengünstig zu realisieren, wurde die nachfolgend beschriebene Konzentratorlösung installiert.

Durch die Konzentration des Informationsaufkommens der Datenendeinrichtungen auf eine Verbindungsleitung zur Datenstation ergibt sich eine Einsparung Leitungskosten.

Der Konzentrator stellt somit ein Bindeglied zwischen Datenendeinnchtung und der Zentrale dar. Der Konzentrator besitzt ein maximales Konzentrationsverhältnis von 1: 6, das heißt, es können höchstens sechs Zentraleinheiten an den Konzentrator angeschlossen werden, wobei bei entsprechender Ausstattung der Zentraleinheiten bis zu acht Datenendeinnchtungen (Inhaus-/Außerhausplätze) angeschlossen werden können.

Die Zentraleinheit übernimmt die Steuerung der Betriebsabläufe, die Zwischenspeicherung der Daten und die Verarbeitung von Steuerkriterien. Die Datenübertragungssteuerung (DÜST) hat die Aufgabe, die von den einzelnen Datenstationen empfangenen Nachrichten der Zentraleinheit zu übergeben oder die von der Zentraleinheit auszusendenden Nachrichten den entsprechenden Teilnehmern zu übermitteln. Die DÜST muß dabei die Serien-/Parallelumsetzung und Parallel-/Serienumsetzung der Daten vornehmen, die Zeichen zwischenspeichern, leitungsbedingte Meldungen bezüglich Verbindungsiteuerung und -überwachung abgeben oder entsprechende Befehle der Zentraleinheit verarbeiten.

Die Datenstationen und die Datenverarbeitungsanlage (DVA) werden über HfDs (Hauptanschluß für Direktruf) mit dem Konzentrator verbunden. Als Datenübertragungseinrichtung werden für Regelleitungen Basisbandgeräte verwendet, für Ausnahmeleitungen kommen Modems zum Einsatz. Die Übertragungsgeschwindigkeit von Konzentrator zur DVA betragt 2400 bps, alle übrigen Geschwindigkeiten liegen bei 1200 bps.

Im Jahre 1977 kam für die am RZ Heilbronn angeschlossenen Institute jeweils noch ein Codier- und Erfassungssystem unterschiedlicher Ausstattung hinzu. Die Codierung umfaßt die Bankleitzahl- und Konto-Nr.-Codierung. Dieses läuft ebenfalls über den Konzentrator zur DVA.

Die Codier- und Erfassungsplätze sind anzeigende Arbeitsplätze, während alle anderen Arbeitsplätze druckend ausgestattet sind.