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15.06.2012 - 

Ingram-Logistikzentrum in Straubing

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Armin Weiler kümmert sich um die rechercheintensiven Geschichten rund um den ITK-Channel und um die Themen der Distribution. Zudem ist er für den Bereich Peripherie zuständig. Zu seinen Spezialgebieten zählen daher Drucker, Displays und Eingabegeräte. Bei der inoffiziellen deutschen IT-Skimeisterschaft "CP Race" ist er für die Rennleitung verantwortlich.
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Kaum bestellt, ist die Ware schon beim Händler, in der modernen Distributionslogistik sind schnelle Lieferzeiten mittlerweile Standard. Was aber hinter den Lieferungen der Grossisten steckt, sieht man den Paketen nicht an. ChannelPartner hat sich daher für Sie bei Ingram Micro im Logistikzentrum in Straubing umgesehen.
Rund 60.000 Pakete werden täglich vom RDC Straubing versendet.
Rund 60.000 Pakete werden täglich vom RDC Straubing versendet.

Kaum bestellt, ist die Ware schon beim Händler, in der modernen Distributionslogistik sind schnelle Lieferzeiten mittlerweile Standard, oder sollten es zumindest sein. Was aber hinter den Lieferungen der Grossisten steckt, sieht man den Paketen nicht an. ChannelPartner hat sich daher für Sie bei Ingram Micro im Logistikzentrum in Straubing umgesehen.

Mit 80.000 Quadratmetern Fläche ist das Regional Distribution Center (RDC) das größte IT-Distributionszentrum in Europa. Bis zu 160 LKWs fahren die 98 Ent- und Verladetore täglich an. In Straubing wird hauptsächlich die Ingram-Ware verschickt, die für den deutschsprachigen Raum bestimmt ist. Zudem ist das RDC auch für die EMEA-Logistik der DC-POS-Sparte verantwortlich.

Rund acht Millionen Pakete verlassen das Logistikzentrum pro Jahr. Alleine das Aufladen der Gabelstaplerflotte verschlingt 600 Euro Stromkosten pro Tag, wie Richard Weinfurthner, Operations & Service Director, verrät. Zum Gesamtwert der in Straubing lagernden Ware will sich der Logistikspezialist nicht konkret äußern, doch es sind höhere dreistellige Millionenbeträge.

Niederbayern ist die Mitte Europas

Der Standort Straubing ist einer von zehn Ingram-Logistikzentren in Europa. Die Standortwahl geht noch auf Macrotron-Zeiten zurück, als Niederbayern noch Zonenrandgebiet und entsprechend gefördert war. "Heute liegt Straubing in der Mitte Europas. Für uns liegt Budapest näher als Hamburg", meint Herbert Hufsky, Executive Director Operations EMEA. Nach der Öffnung Osteuropas hat man auch in den amerikanischen und europäischen Führungsetagen bei Ingram Micro über eine Verlagerung der Logistik in den Osten nachgedacht. "Wir sind heute heilfroh, dass wir das nicht gemacht haben", sagt Hufsky. Neben der verkehrsgünstigen Lage Straubings schätzt er das gute Personal am Standort. Allerdings klagen die Logistik-Chefs in Straubing mittlerweile über Fachkräftemangel in der Region. Mit rund 50 Auszubildenden versucht der Grossist entgegen zu steuern. Zudem wird die Stammbelegschaft durch Personal von Fremd- und Zeitarbeitsfirmen ergänzt. "Wir achten aber darauf, dass der Anteil zwanzig Prozent nicht übersteigt", erläutert Richard Weinfurtner.

Zusätzliche Dienstleistungen

Längst beschränkt sich die Arbeit des RDC nicht mehr nur auf die Annahme, Lagerung und Versendung der Ware. Zusätzliche Dienstleistungen wie individuelle Konfiguration von Servern, PCs oder Workstations, Austausch von Festplatten, Kitting, Bundling, Staging oder die Laminierung von Blick-, Sicht- und Reflexschutzfolien können auf Kundenwunsch in Straubing angeboten werden. Auf 1.500 Quadratmetern hat der Distributor dafür eine Sonderfläche geschaffen. Sogar ein staubfreier Raum für die Integration von besonders empfindlichen Komponenten steht zur Verfügung.

Ein Interview mit Herbert Hufsky, Executive Director Operations EMEA bei Ingram Micro, lesen Sie auf der nächsten Seite.

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