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26.11.1993

High-end-Rechner von Dell, Ambra, AST und ASI Neue Pentium-PCs werden mit einem PCI-Bus ausgestattet

SAN MATEO (IDG) - Zwei neue Intel-Techniken erobern zur Zeit den Markt fuer High-end-PCs. Auf der Comdex in Las Vegas wollte die Dell Computer Corp. gleich drei neue Desktops mit Pentium-CPU und PCI-Local-Bus praesentieren, doch nur einer wurde rechtzeitig zur Messe fertig. Dell ist jedoch nicht der einzige Hardwarehersteller, der die Intel-Produkte in einen Rechner packt: Auch die IBM-Tochter Ambra sowie AST und ASI werden Maschinen mit aehnlicher Konfiguration auf den Markt bringen.

Seit wenigen Wochen erst sind neue "Hurdla"- und "Sprinta"-486er PCs von Ambra verfuegbar, und schon kommt die naechste Serie: In den USA kuendigte die IBM-Tochter an, ihre neuen Pentium-basierenden "DP60"-Systeme mit Grafikbeschleuniger und PCI-Local-Bus (Peripheral Component Interconnect) auszustatten.

Standardmaessig ist die Maschine mit 8 MB Arbeitsspeicher und 256 KB Cache ausgestattet. Zur Erweiterung des Systems stehen vier ISA- sowie zwei PCI-Slots zur Verfuegung.

Systemsoftware bereits vorinstalliert

Die Rechner sind in verschiedenen Konfigurationen erhaeltlich. Mit 440-MB-Festplatte, 2 MB Grafikspeicher, einem CD-ROM-Laufwerk und einem 15-Zoll-Farbmonitor kostet DP60 rund 3500 Dollar. Die IBM- Vertretung in Stuttgart konnte zu Preisen und Verfuegbarkeit auf dem deutschen Markt keine Angaben machen, rechnet jedoch fuer Anfang naechsten Jahres mit den ersten Informationen ueber die neuen Modelle. Zu diesem Zeitpunkt werden jenseits des Atlantiks bereits die naechsten Systeme eingefuehrt: Die IDE-Festplatte wird direkt mit dem PCI-Bus verbunden sein; die Transferrate soll 9 MB pro Sekunde betragen. Die dann schon veralteten PD60-Geraete lassen sich auf die neue Technik aufruesten.

Bereits im Dezember wird in den USA und auch in Deutschland ein neuer mit 60 Megahertz getakteter Pentium-Rechner von Dell verfuegbar sein. Mit dem "Dimension XPS 60" spricht das Unternehmen hauptsaechlich DTP-, CAD- und Multimedia-Anwender an. Das System verwendet eine ISA/PCI-Bus-Architektur.

Neben einem Grafikbeschleuniger mit 3 MB Arbeitsspeicher, einem CD-ROM-Laufwerk und einer Soundblasterkarte gehoeren ein Stereolautsprecher und ein Mikrofon zur Grundausstattung. In der Konfiguration mit 16 MB RAM, 256 KB Cache und einer 430-MB- Festplatte kostet die Maschine rund 8000 Mark. Zum Lieferumfang zaehlt des weiteren ein 15-Zoll-Ultrascan-Farbmonitor, Diskettenlaufwerk, Tastatur und Maus. DOS 6.0 und Windows 3.1 sind vorinstalliert. Beide Programme sind auch auf dem neuen Pentium- Rechner von AST ab Werk vorhanden. Darueber hinaus ist aber auch ein Runtime-Modul fuer Video fuer Windows vorinstalliert. Der "Premmia LX P/60" verfuegt ueber zwei PCI-Slots. Der On-board- Videoadapter arbeitet ab Werk mit 1 MB Video-RAM. Fuer rund 7000 Mark erhaelt der Anwender einen mit 60 Megahertz getakteten Pentium-PC inklusive 16 MB RAM und 256 KB sekundaeren Cache. Die Kapazitaet der Festplatte betraegt 540 MB.

Last, but not least kann auch die Aquarius Systems International GmbH (ASI) mit einer Pentium-PCI-Kombination aufwarten: Das Mainboard ihres "ASI P60 PCI" - von ASI als Midrange-System bezeichnet - ist fuer Drei-Volt-PCI-Karten vorbereitet. Der Prozessor ist mit 60 Megahertz getaktet und kann standardmaessig auf 8 MB RAM zurueckgreifen. Bis zu 340 MB Daten lassen sich auf der Festplatte speichern. Insgesamt stehen acht Erweiterungssteckplaetze , drei davon fuer PCI, zur Verfuegung. Der Preis betraegt etwa 7000 Mark.