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02.12.1977 - 

ZEDA Messe-Besuchs-Auswertung:

Hindernislauf zum Endbenutzer

WUPPERTAL (uk) - "Nicht die Abnehmer der Computerleistung in den Fachressorts, sondern das EDV-Personal orientierte sich auf der Systems", fand das Softwarehaus ZEDA bei der Auswertung seiner 216 Messe-Besuchsprotokolle heraus und schlußfolgert daraus: "Weder das Motto der Systems - Computer auf dem Weg zum Endbenutzer - noch die begleitenden Fachseminare reichten zur Verdeutlichung, daß auch die Fachressorts zum Publikum einer Computer-Fachmesse zählen könnten." Die jetzt von ZEDA vorgelegte Besucher-Analyse ergab im einzelnen, daß der überwiegende Teil der Interessenten (80 Prozent) nach ZEDA-Systemsoftware fragten und daß nur zehn Prozent nach branchenspezifischer Anwendungssoftware Ausschau hielt. Dies wiegt nach ZEDA-Ansicht um so schwerer, als für diese speziellen Branchen (Handel und Banken) Fachseminare durchgeführt wurden.

Zufrieden ist man denn auch nur mit den neuen Kontakten im Bereich Systemsoftware, wo besonders der TP-Monitor "Shadow II" ein Messeschlager war.

So sieht man bei ZEDA "noch einiges Wasser die Isar herunterfließen, bis das Systems-Motto an Aktualität gewinnt" und vermutet "den Computer auch I979 noch auf dem Weg zum Endbenutzer". Erst wenn "ein breiter Dialog zwischen Erstellern von EDV-Leistung und Fachressort sowie die innerbetriebliche Kommunikation zwischen EDV-Abteilung und Fachressort" zustande käme, wäre "das ZieI Endbenutzer weiterhin nicht nur im Hindernislauf erreichbar".