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Google

Hinter den Kulissen von Project Ara

07.04.2014
Eine der wohl spannendsten Neuentwicklungen für den Smartphone-Markt befindet sich derzeit bei Google in der Entwicklung. Mit Project Ara soll das Smartphone nach Baukastenprinzip salonfähig werden. In einem neuen Video kann man einen Blick hinter die Kulissen erhaschen.

Ursprünglich wurde Project Ara von Motorolas Forschungs- und Entwicklungsabteilung entwickelt, während der Übernahme durch Lenovo allerdings direkt bei Google eingegliedert. Die Idee: Ein günstigesSmartphone entwerfen, das aus einem Endoskelett und mehreren Modulen besteht, die die Komponenten des Geräts beinhalten. Bauteile wie Prozessor, Akku oder Kamera sollen so ganz einfach austauschbar sein. In einem von Google und Phonebloks herausgegebenen Video können Interessenten nun einen Blick hinter die Kulissen werfen und so eine Vorstellung davon erhalten, wie das finale Produkt aussehen könnte.

Es wird - und das ist auch im Video angedeutet - drei unterschiedlich große Ausführungen des Baukasten-Smartphones geben, die auch unterschiedlich viele Module aufnehmen können. Diese werden auf die Rückseite des Endoskeletts geschoben und durch elektropermanente Magneten am Gehäuse festgehalten. Da sich Project Ara besonders durch seine Personalisierungsmöglichkeit auszeichnet, sollen die Module auch nach Belieben gestalten werden können. Für die Umsetzung zeigt sich das Unternehmen 3D-Systems verantwortlich, mit deren 3D-Drucker Bilder oder sogar Strukturen auf die Bausteine gedruckt werden können. Um sich schon vorher ein Bild vom Ergebnis machen zu können, wird es mit dem Ara-Configurator eine App geben, mit der die Bausteine selbst designt werden können.

Am 15. und 16. April veranstaltet Google eine offene Entwicklerkonferenz in Mountain View, die auch im Internet übertragen wird. Zwar gibt es noch keinen konkreten Termin zum Marktstart von Project Ara, als Zeitfenster peilt Google derzeit aber das erste Quartal 2015 an. Bis dahin soll auch die Infrastruktur an 3D-Druckern sowie speziellen Kiosks geschaffen werden, über die Nutzer ihre in Auftrag gegebenen Bauteile ganz einfach abholen können.

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