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07.02.2003 - 

Kurz vor EMCs Erneuerung der Symmetrix

Hitachi baut starken Speicher aus

MÜNCHEN (kk) - Hitachi Data Systems (HDS) hat die Highend-Speicher "Lightning 9900V Serie" hinsichtlich Kapazität, Datendurchsatz und Connectivity verbessert. Die Ankündigung kam kurz vor EMCs Präsentation der überarbeiteten "Symmetrix"-Speicher.

Die neuen Lightning-Modelle der "9900V"-Serie sollen insbesondere der Konsolidierung bestehender Speichersysteme dienen. Nach Hitachi-internen Berechnungen sollen sich im Durchschnitt die Daten von fünf "Systemen der Mitbewerber" auf einer Lightning unterbringen und sich die Investition dafür innerhalb von acht bis 15 Monaten wieder hereinholen lassen. Außer den niedrigeren Aufwändungen für Vernetzung, Raum- und Betriebskosten schlagen nach Meinung des Managements die einfachere Speicherverwaltung und insbesondere geringere Softwarelizenzgebühren zu Buche.

Wenig technische Informationen

Was die technische Ausstattung der neuen Lightning angeht, hält sich Hitachi bedeckt: Weder die neuen Modellbezeichnungen noch die genauen Spezifikationen waren von der deutschen Niederlassung in München zu erfahren. Die angekündigte Kapazitätserweiterung eines voll ausgebauten Systems auf 148 TB dürfte allein daher rühren, dass der Hersteller jetzt auf Wunsch Festplatten mit 146 GB einbaut - und die stehen den Mitbewerbern IBM (für den "Shark"-Speicher) und EMC ("Symmetrix") ebenfalls zur Verfügung. Hu Yoshida, Vice President und Chief Technology Officer von HDS, hat ausgerechnet, dass die Durchschnittsauslastung der in der Vergangenheit ausgelieferten Modelle der Lightning bei 20 TB liegt. Es stellt sich also die Frage, wer die neue Maximalausstattung benötigt.

Auch die angekündigten Verbesserungen beim Durchsatz sind zu relativieren. Zwar verfügen die neuen Lightnings über doppelt so viele Fibre-Channel-(FC-)Ports und Ficon-Kanäle als die Vorgängermodelle, aber der interne Datendurchsatz soll sich nach Angaben des Branchendienstes "Computerwire" nicht verändert haben. Die auf Crossbar-Switches beruhende "Hi-Star"-Architektur des Systems liefert danach unverändert einen Durchsatz von knapp 16 GB in der Sekunde.

Breite Zugriffsbasis

Mit den jetzt verfügbaren 32 Ficon-Kanälen und den 64 FC-Anschlüssen wird allerdings die Connectivity erhöht und der Speicher tauglich als Konsolidierungsplattform. Für den Anschluss an bis zu 128 unterschiedliche Server und Betriebssysteme bietet die Lightning 9900V "virtuelle" Speicher-Ports. Damit ist gemeint, dass verschiedene Rechner sich FC-Ports teilen. Mit dieser Funktion können über 4000 unterschiedliche Rechner auf den Speicher zugreifen.