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Nach früherer Feindschaft

Hitachi und Big Blue wollen zusammen Drucker entwickeln

10.07.1992

MÜNCHEN (CW) - Die IBM Corp. und die Hitachi Ltd. haben Pläne bekanntgegeben, nach denen sie gemeinsam Hochleistungsdrucker für Minicomputer und Großrechner entwickeln wollen. Das Abkommen sei zwar noch nicht unter Dach und Fach, aber man rechne damit, daß es in den nächsten Tagen unterschrieben werde, so ein IBM-Sprecher.

Mit diesem Vertrag würden die einstmaligen Feinde ihre in letzter Zeit begonnene Zusammenarbeit vertiefen, obwohl sie bei den Großrechnern nach wie vor Konkurrenten sind. Schon jetzt versorgt Hitachi die IBM-Tochter Pennant Systems Corp. mit Druckwerken, mit denen das Unternehmen Midrange- und Mainframe-Drucker herstellt. Pennant selbst entwickelt Steuer-Software, die den Datenfluß vom Rechner zum Drucker regelt. Hitachi verkauft außerdem einige IBM-Notebooks unter eigenem Namen in Japan.

Anfang der 80er Jahre hatten die beiden Konzerne noch einen Rechtsstreit ausgetragen, in dem die IBM Corp. Hitachi vorgeworfen hatte, Technologien von ihr gestohlen zu haben.

Die Japaner hatten damals eine große Geldsumme an das Akers-Unternehmen zahlen müssen um den Prozeß zu beenden.

Die IBM scheint jetzt mehr auf die Kooperation mit japanischen Unternehmen zu setzen: Mit Toshiba hatten sich die Armonker vor kurzem auf die gemeinsame Entwicklung von Flash-ROMs und Festplatten verständigt. An Displays arbeiten die Ingenieure der beiden Unternehmen schon seit einiger Zeit zusammen.