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15.06.2001 - 

Arbeitsmarkt USA

Hochschulabsolventen müssen sich besser verkaufen

15.06.2001
FRAMINGHAM (CW) - Auf dem amerikanischen Arbeitsmarkt ist es für Hochschulabsolventen zusehends schwieriger einen Job zu finden. In diesem Jahr konkurrieren die jungen Akademiker wieder um die Jobs.

Abgesagte Recruiting-Veranstaltungen, rückgängig gemachte Jobzusagen - das sind immer häufiger auftretende Folgen der derzeitigen Konjunkturschwäche in den USA. Patricia Rose, Vorsitzende des Career Centers der Universität Pennsylvania, berichtet, dass insbesondere Unternehmen aus der IT- und Berater-Branche auf solche Maßnahmen zurückgreifen.

Als Entschädigung für nachträgliche Absagen bekommen junge Akademiker teilweise zwei Wochengehälter. Auch Dell und Cisco mussten Jobangebote an Absolventen wieder zurücknehmen. Während Dell keine weiteren Angaben machte, sprach ein Vertreter von Cisco von sieben oder acht Studenten, die durch eine rückgängig gemachte Zusage enttäuscht werden mussten.

Sogar an einigen der angesehensten IT-Universitäten der USA rekrutieren die Firmen weniger Studenten als im vergangenen Jahr. Im Frühjahr dieses Jahres sagten 76 Unternehmen ihre Campus-Veranstaltungen an der Carnegie Mellon University in Pittsburgh ab, wie sich Judy Mancuso, Associate Director am Career Center der Hochschule, erinnert. "Wir haben einige der talentiertesten Studenten der Welt an unserer Hochschule", sagte sie, und fügt hinzu, dass die Unternehmen sich im Klaren darüber sein sollten, dass durch ein solches Verhalten die langjährige Beziehung zu den Hochschulen gefährdet werde.