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26.11.1982

Höchstens 24 Bildschirme und 320 Megabyte: Mikroserie von Zilog auf Z8001-Basis

TAUFKIRCHEN (CW) - Vier aufwärtskompatible Modelle umfaßt die neue 16-Bit-Mikrocomputer-Familie System 8000 der Zilog GmbH, Taufkirchen. Die Serie ist laut Zilog für den Multi-User und Time-Sharing-Einsatz und den Anschluß an lokale Netzwerke konzipiert. Ferner sei eine Aufrüstung mit dem in Kürze verfügbaren hauseigenen 32-Bit-Mikroprozessor möglich.

Das Modell 10 ist nach Angaben des Herstellers für den Anschluß von acht Terminals geeignet und verfügt über einen Hauptspeicher von 256 KB. Ein oder zwei Winchester-Plattenlaufwerke mit jeweils 18 MB Speicherkapazität dienen als Sekundärspeicher. Als Back-up stehe eine 1-MB-Diskette zur Verfügung. Optional könne der Hauptspeicher auf 1 MB ausgebaut werden. In der Standardkonfiguration kostet das kleinste Familienmitglied des Systems 8000 knapp 39 000 Mark.

Weitestgehend identisch mit dem Modell 10 ist das Modell 11. Es enthält jedoch statt der Diskette ein Magnetband-Kassettenlaufwerk mit Steuerung auf Z80B-Basis und einer

Kapazität von 17 MB. Der Preis erhöht sich dadurch auf etwa 47 000 Mark.

Die Anlage 21 ist nach Angaben von Zilog in der Grundausstattung ebenfalls für den Anschluß von acht Bildschirmen ausgelegt. Jedoch kann dieses System, in Stufen von acht Terminals, auf bis zu 24 Bildschirmarbeitsplätze erweitert werden. Der Hauptspeicher lasse sich von normalerweise 1 MB auf 4 MB und die Kapazität der externen Plattenspeicher von 32 MB auf maximal 128 MB ausbauen. Als weitere Sicherungsreserve für diese Speichergröße bietet Zilog neben dem 17-MB-Band zusätzlich ein 9-Spur-Magnetband für das Back-up an. In der kleinsten Konfiguration kostet dieses System rund 84 000 Mark.

Bei der leistungsstärksten Anlage des Systems 8000, dem Modell 31, erhöht sich die maximale externe Speichermöglichkeit auf 320 MB (vier Winchesterlaufwerke zu je 80 MB).

Alle Modelle verfügen laut Zilog über identische CPU-Platinen auf Basis des Z8001-Prozessors mit 16 Universalregistern und 8-MB-Adreßspeicher. Als Betriebssystem verwendet die Mikroserie die Software Zeus, eine von Zilog erweiterte Unix-Version 7. An Programmiersprachen stehen C, Fortran 77, Microsoft, Pascal sowie SMC Basic zur Verfügung.

Über einen Kommunikationsprozessor (ICP) könnten alle Systeme der 8000er-Familie an das Zilog-Netzwerk Z-Net II angeschlossen werden. Der ICP basiere ebenfalls auf einem Z8001-Prozessor und umfasse 128 KB RAM, 32 KB ROM sowie DMA-gestützte serielle Kommunikationskanäle, ausgestattet mit Zilog-VLSI-Kommunikationsschaltungen.

Informationen: Zilog GmbH, Eschenstr. 8, 8028 Taufkirchen, Tel.: 0 89/6 12 60 46.