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19.02.1982 - 

Neue Chips in San Francisco:

Höchstintegration im Labor erreicht

SAN FRANCISCO (rs) - Mit neuen Halbleiterchips glänzten IBM und Hewlett-Packard auf der International Solid State Circuits Conference in San Francisco. Während IBM einen 288 000-K-Bit-Speicher vorstellte, präsentierte HP gleich ein ganzes 32-Bit-System.

Das neue HP-System besteht nach Angaben aus ßoblingen aus einem 32-Bit-Mikroprozessore sowie Peripheriebausteihen wie Speicherchips (Kapazität hier noch nicht bekannt) oder Ein-/Ausgabe-Prozessor. Die Packungsdichte der neuen Chips soll das Drei- bis Achtfache von Bauelementen heutiger Bauart betragen.

IBM versucht mit seiner Speicherbaureihe zu zeigen, daß sich hohe Informationsdichte und schneller Zugriff nicht ausschließen. Ein in den IBM-Laboratorien in Burlington entwickelter Schaltkreis soll bei einer Kapazität von 72 000 K-Bits zwölfmal so schnell arbeiten wie die derzeit produzierten Chips gleicher Größe. IBM-lngenieure berichteten laut VWD auch von einer bipolaren Logikschaltung, die neben 4000 Logikschaltungen über einen ROM-Bereich von 13 000 K-Bit verfügt.

IBM habe zudem eine neue Technik entwickelt, um programmierbare Logikarrays vonautomatisch herzustellen. Die neue Technologie erlaube es, die Entwicklung von Schaltungen gegenüber gebräuchlichen Verfahren zu verkürzen.