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05.08.1977 - 

Knalleffekt auf Softlab-Symposium:

Höhere Programmiersprachen dialogfeindlich

MÜNCHEN (de) - "Die bestehenden höheren Programmiersprachen sind als Formulierungshilfen zur Entwicklung interaktiver Dialogsysteme nicht geeignet, weil sie batch-orientiert sind", resümierte Dr. Ernst Denert (München) bei einem Symposium "Entwurf und Benutzung interaktiver Systeme", das von Softlab am 20. Juli durchgeführt wurde. Denert ist Softlab-Projektleiter beim Gemeinschaftsprojekt "START" von Bundesbahn, Lufthansa und TUI (Touristik-Union International). Der Software-Spezialist stellte als neuen Approach die Beschreibungsmethode der "Interaktions-Diagramme" vor (siehe auch Interview der Woche, CW 17 vom 22. April 1977), die "nichts anderes sind als Zustandsdiagramme" Softlab setzt diese "verständliche und präzise Formalmethode" (Denert) im START-Projekt "mit gutem Erfolg" ein.

Bei der gleichen Veranstaltung referierte Professor Mertens (Erlangen) über die im betriebswirtschaftlichen Institut der Universität Erlangen -Nürnberg entwickelte interaktive Methodenbank Madas. Madas entstand unter Mitwirkung der Nürnberger

Marktforschungsgesellschaft GfK und der Firma Henkel. In diesem Software-System sollen nahezu alle Anforderungen an eine "ideale" Methodenbank verwirklicht worden sein wie sie Mertens vorschwebt (Grafik).

Noch fehle Madas allerdings - wie der Informatik-Professor einräumte - das Brandzeichen "brauchbar".