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28.01.1994

Hoffnung auf Erweiterung der Kundenbasis Sita und Unisource steigen ins Mehrwertdienste-Geschaeft ein

PARIS (IDG) - Das im Bereich der Telekommunikation taetige europaeische Konsortium Unisource NV und die franzoesische Sita wollen ab sofort Netzwerk-Mehrwertdienste anbieten. Das gaben sie zwei Tage vor Weihnachten bekannt.

Die beiden Unternehmen haben nach eigenen Angaben bereits begonnen, bei Ausschreibungen ihre Dienste gemeinsam zu offerieren. Sie bieten X.25-, Frame-Relay-, Messaging-, LAN- Verbindungs-, SNA-Management- und Satellitenuebertragungs-Services an. Den verantwortlichen Managern zufolge soll darueber hinaus auch mit Beratung und dem Outsourcing von globalen Netzen Umsatz generiert werden.

Die Societe International de Telecommunications Aeronautiques (Sita), die ihre Dienste bisher ausschliesslich Luftfahrtunternehmen angeboten hat, hofft durch die Zusammenarbeit mit Unisource, ihre Kundenbasis ausweiten zu koennen, erklaerte Norman Terret, Vice-President Marketing und Managing Director der in London ansaessigen Tochter Sitor, die fuer das nicht airlinegebundene Geschaeft der Sita verantwortlich zeichnet. Obwohl Sitor keine Angaben zum Umsatz im abgelaufenen Geschaeftsjahr 1993 macht, beziffert Terret den Auftragsbestand fuer 1994 auf rund 100 Millionen Dollar.

Unisource, so ein Sprecher des Konsortiums, an dem die schwedische Telia, die niederlaendische und die schweizerische Telecom beteiligt sind, hat vor allem Interesse an dem internationalen Sita-Netz, das es Unisource ermoeglichen soll, Service ueber Europa hinaus anzubieten.

Grosskunden duerften von dieser Gemeinschaftsaktion profitieren, meint Sean Phelan, Analyst der Yankee Group, London, da sie dazu beitrage, die Konkurrenz der Mehrwertdienst-Anbieter in Europa zu verschaerfen: "Die Player finden immer oefter Wege, international agierenden Unternehmen interessante Angebote zu machen.

Diese Spezial-Deals werden zunehmen, weil alle europaeischen Telecom-Unternehmen nach der fuer sie guenstigsten Marktposition suchen." Gerade fuer Unisource sei das Abkommen mit Sita richtig, weil das Konsortium nicht ueber solche Finanzmittel verfuege wie die globalen Player, fuegte Phelan hinzu.