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09.11.1990 - 

Die Markforscher von IDC prognostizieren

Hohe Wachstumsraten bei Laptops und Portables

KRONBERG (CW) - Wurden in der PC-Branche von 1988 auf 1989 kaum Zuwächse verzeichnet, wird das Wachstum im Bereich Desktops sechs und bei den Tragbaren 30 Prozent betragen. In Ostdeutschland sollen im Jahr 1991 PCs für rund 1,37 Milliarden Mark verkauft werden. Zu diesem Ergebnis kommt das Marktforschungsinstitut IDC auf seiner PC-Konferenz in Berlin.

Die Kronberger Analysten rechnen, daß die momentanen Wachstumsraten im Bereich Desktop-Rechner nur noch sechs Prozent betragen, während der Bereich Laptops und Portables mit Steigerungen bis zu 30 Prozent aufwerten könne. 1989 seien in der Bundesrepublik doppelt soviel Tragbare verkauft worden wie noch ein Jahr zuvor.

Dieser Bereich nimmt rund sechs Prozent des PC-Marktes ein. Dabei entscheide sich der Großteil der Anwender für kompaktere und leichtere Systeme. Die klassischen "Schleppbaren" werden laut IDC nach und nach vom Markt verschwinden, während leichte Laptops das Rennen machen.

Bei den PCs der Motorola-Klasse sei eine Stagnation der Absatzzahlen zu verzeichnen. Durch den Einstieg von Apple in den Low-cost-Markt könne jedoch mit einem leichten Anstieg gerechnet werden.

Bis Ende 1989 wurden in der DDR die Schlüsselindustrien bei der staatlichen Verteilung der PCs bevorzugt, so die Untersuchung "Der ostdeutsche Markt für PCs 1990", die gemeinsam von IDC und der Akademie der Wissenschaften erstellt wurde. Deshalb habe besonders der Mittelstand einen großen Bedarf an DV. Im Jahr 1991 sollen im ostdeutschen PC-Markt rund 1,37 Milliarden Mark umgesetzt werden, prophezeien die Marktforscher.

Trotz der dürftigen Rechner-Ausstattung seien DV-Grundkenntnisse in den fünf neuen Bundesländern relativ weit verbreitet, da die wenigen PCs oft zentral installiert sind und vielen Beschäftigten stundenweise zur Verfügung standen.