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02.03.1979 - 

IBM Schweiz nennt Zahlen für 1978:

Hoher Auftragseingang, aber wieder geringerer Umsatz

ZÜRICH (sg) - Die IBM Schweiz verzeichnete 1978 in allen Geschäftsbereichen einen sehr guten Auftragseingang, der wie im Jahr 1977 auch, wesentlich über dem Vorjahr lag. Der hohe mengenmäßige Zuwachs ist zurückzuführen auf Produkte mit einem erneut stark verbesserten Preis-/Leistungsverhältnis, zum Beispiel IBM /38 und 8100 und weitgehende Preissenkungen bei bestehenden Erzeugnissen wie etwa System /370 und /34.

Die Geschäftsentwicklung zeigte im gesamten EDV-Bereich eine steigende Nachfrage. Der technologische Fortschritt, der das Preis-/Leistungsverhältnis innerhalb kurzer Zeit um ein Mehrfaches verbessert hat, ermöglicht zunehmend mehr Unternehmen, EDV einzusetzen. Aber auch im Bereich der Textverarbeitung weisen die Bestellungen des vergangenen Jahres darauf hin, daß gleichfalls die organisierte Textverarbeitung in den Büros immer mehr an Boden gewinnt.

Die bedeutenden Preisermäßigungen hatten andererseits zur Folge, daß trotz des erfreulichen Auftragseinganges der Umsatz weniger hoch ausfiel. Er erreichte im Berichtsjahr 520,4 Millionen Franken Verglichen mit 558,9 Millionen im Vorjahr, bedeutet das einen Umsatzrückgang von 6.9 Prozent. Nach Abzug der Steuern von 25,0 Millionen belief sich der Reingewinn auf 52,1 Millionen Franken gegenüber 67,1 Millionen im Jahr zuvor Keine wesentlichen Veränderungen ergaben sich bei den Investitionen, die im vergangenen Jahr 67,3 Millionen Franken betrugen.

Umsatz, Gewinn und Investitionen der IBM Schweiz erweisen sich im Jahresvergleich seit 1976 als wenig verheißungsvoll. Wie die Tabelle es kaum klarer belegen kann, sind nicht nur die Umsätze gegenüber dem Spitzenergebnis von 1976 um rund 20 Prozent zurückgegangen, sondern auch der Gewinn nach Steuern nimmt sich mit 10, 1 Prozent gegenüber 13,1 Prozent im Jahre 1976 wesentlich bescheidener aus.

Inwieweit der mengenmäßige Zuwachs, oder auch die Welle der Neuankündigungen, mit der die IBM derzeit Konkurrenz wie Anwender in Atem halt, etwas dazu tun kann, daß die Talfahrt der IBM Schweiz gebremst wird, wird sich noch zeigen müssen.