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Preiskampf macht Anbietern Schwierigkeiten:


27.01.1984 - 

Homecomputerabsatz soll 1984 sinken

LAS VEGAS (CW) - Experten rechnen bei der Homecomputer-und Videospielindustrie in diesem Jahr mit einem maßvollen Rückgang der Umsätze. So jedenfalls war es auf der jüngsten Consumer Electronics Show in Las Vegas zu hören.

Wurden 1982 noch acht Millionen Videogeräte verkauft, sank der Absatz im vergangenen Jahr nach Angaben der Electronic Industry Association auf 6,6 Millionen. Vorsichtigen Schätzungen von Analytikern und Produzenten zufolge, wird in diesem Jahr mit gut fünf Millionen abgesetzten Einheiten gerechnet.

Bei Videokassetten wurden 1983 15 Millionen mehr als im Jahr zuvor, gut 75 Millionen verkauft. Allerdings handelte es sich bei 40 Prozent dieser Kassetten um stark reduzierte Restbestände.

Ein "Blutbad" haben nach Meinung Egil Juliussens von Future Computing, einem Marktanalysenunternehmen Texas Instruments und Commodore angerichtet, indem sie Homecomputer auf den Markt brachten, die preiswerter als die Videospielhardware waren. Der Preis für die Atarikonsole VCS wurde auf 49 Dollar zurückgenommen. Bei Markteinführung hatte das Gerät noch 200 Dollar gekostet. Laut Atari-Chairman James Morgan liegt der durchschnittliche Verkaufspreis derzeit bei 61 Dollar und das Unternehmen verdiene noch dran.

Laut Juliussen hat das Engagement von Handelsketten im Videospielgeschäft wie Sears, J. C. Penny und K. Mart vielen spezialisierten Ländern in den USA den Tod gebracht. Die Zahl der Hersteller von Videospielkassetten ist von gut zwei Dutzend auf sechs geschrumpft.