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02.05.1980

Honeywell Bull AG: Seitensprung zum Seitendruck

02.05.1980

HANNOVER (ha) - Das von der Honeywell Bull AG in Hannover angekündigte Seitendruck-System PPS (Page Processing System) mit integrierter Nachbearbeitung bietet nach Herstelllerangaben eine Vielzahl von Funktionen, die bislang nur mit mehreren Geräten möglich waren: Es druckt bis zu 18 000 Zeilen pro Minute, schneidet jedes gewünschte Format, locht zwei-, drei- und vierfach, steuert in bis zu 32 Ablagefächer aus und ermöglicht Formulardruck.

Die mit einem System-6-Minicomputer als Steuerrechner ausgestattete, zu allen gängigen Computersystemen kompatible PPS-Anlage generiert Formulare und druckt Eingabedaten von Magnetbändern, die auf verschiedenen Computern erstellt werden können. Das PPS "bedruckt" das von einer 1150 m-Rolle zugeführte Papier auf elektrografischem Wege. Aufgrund der übermittelten Steuerinformationen wird die bedruckte Seite abgeschnitten, links oder oben gelocht und mit einem Formulardruck versehen .

Das Sichtbarmachen der Zeichen auf dem Papier geschieht ebenfalls elektrografisch (non impact).Gegenüber anderen Verfahren bietet diese Methode den Vorteil, durch hohe Auflösung (200 Punkte/Zoll) ein gutes Druckbild zu liefern sowie durch den direkten "Druck" keine zusätzlichen beweglichen Teile zu benötigen (wie etwa beim Laserdruckverfahren). Die höheren Kosten des beschichteten Papiers gegenüber normalem Papier werden durch andere Faktoren ausgeglichen. Hierzu gehört die Benutzung von preiswertem und umweltfreundlichem Farbstoff (statt teurem schmutzendem Farbpulver) sowie die vielfältigen Nachverarbeitungsmöglichkeiten, die zusätzliche Maschinen überflüssig machen.

Das Aufdrucken eines Formulars geschiht beim PPS während des Druckens

im gleichen Arbeitsgang. Das gewünschte Formular wird von einem Druckzylinder aus Magnesium in beliebiger Farbe erzeugt. Der Zylinder ist leicht austauschbar und wird nach den Kundenspezifikationen hergestellt. Durch dieses Verfahren entfallen die zusätzlichen Kosten,die sonst für den Druck der Formulare erforderlich wären.

Die drei verschiedenen PPS-Modelle unterscheiden sich lediglich in den Arbeitsgeschwindigkeiten. Während das Basismodell 8000 Zeilen pro Minute drucken kann, bieten die beiden schnelleren Modelle 12 000 beziehungsweise 18 000 Zeilen pro Minute Druckgeschwindigkeit. Die Maschinen sind im Feld aufrüstbar.