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21.11.1997 - 

Enttäuscht über Geschäft mit Unix-Workstations

HP: 1997 stiegen Gewinn und die Betriebskosten

Für das am 31. Oktober beendete Geschäftsjahr 1997 weist HP einen Umsatz von 42,9 Milliarden Dollar aus, was einem Wachstum von zwölf Prozent entspricht. Der Gewinn nach Steuern beträgt 3,1 Milliarden beziehungsweise 2,95 Dollar je Aktie, was gegenüber dem Vorjahr (2,6 Milliarden oder 2,46 Dollar je Aktie) ein Plus von 21 Prozent bedeutet.

In den letzten drei Monaten des Geschäftsjahres 1997 konnte HP einen Umsatz von 11,8 Milliarden Dollar erzielen und kam dabei auf einen Nettoertrag von 806 Millionen Dollar oder 75 Cent je Anteilsschein. Einnahmen und Gewinn nach Steuern nahmen damit gegenüber dem Schlußquartal 1996 um 16 beziehungsweise 24 Prozent zu.

Weniger erfreut ist man bei HP offensichtlich über den Geschäftsverlauf bei Unix-Workstations. Das entsprechende Business ging zurück, heißt es lapidar in der offiziellen Mitteilung zur Bilanz 1997. Experten glauben, daß die Kalifornier hier aufgrund der zunehmenden Marktdominanz von Windows NT deutlich hinter den eigenen Erwartungen zurückgeblieben sind.

Ansonsten herrscht in so gut wie allen HP-Geschäftsbereichen eitel Sonnenschein - teilweise ist, wie im Falle Software und Services, von einem "exzellenten Umsatzwachstum" die Rede. Nicht glücklich ist man bei HP nach den Worten von Vice-President und CFO Robert Wayman allerdings über die Entwicklung bei den Betriebskosten, die mit mehr als 35 Milliarden Dollar zu Buche schlugen. Sie seien, so der HP-Finanzchef, "überproportional zum Umsatz gestiegen". Wayman kündigte in diesem Zusammenhang unter anderem die Schließung von Produktionsstätten an.