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07.08.1998 - 

Migration auf IA 64 im Jahr 2000

HP-3000-Server rechnen in Zukunft mit Intel-CPUs

Die HP-3000-Systeme arbeiten gegenwärtig mit den herstellereigenen PA-8200-RISC-Prozessoren unter dem proprietären Betriebssystem MPE/iX. Das 32-Bit-System möchte HP nun schrittweise mit 64-Bit-Funktionen ausstatten und im Jahr 2000 mit einer vollständig in 64-Bit-Technik ausgelegten Software aufwarten.

Nach abnehmenden Verkäufen in den Jahren 1996 und 1997 hätten die Umsätze aus dem HP-3000-Geschäft in den letzten 18 Monaten wieder angezogen, erläutert das kalifornische Unternehmen seine Strategie. Etliche Branchenbeobachter waren bislang davon ausgegangen, daß die Midrange-Plattform, die vorzugsweise in kleineren und mittleren Unternehmen eingesetzt wird, zwischen den Konkurrenten aus dem Unix- und NT-Lager zerrieben wird.

Die Kosten für den Ersatz oder das Umschreiben vorhandener MPE/iX-Applikationen erschienen vielen Kunden jedoch als zu hoch, argumentiert HP. Mit aktuellen und zukünftigen Merced-basierten HP-3000-Servern sei garantiert, daß selbst die ältesten 16-Bit-MPE-Programme noch ohne Rekompilierung funktionierten. Allerdings könnten Anwender mit angepaßten Applikationen Leistungszuwächse verbuchen. Weltweit sind Herstellerangaben zufolge rund 70 000 HP-3000-Systeme installiert. Knapp 500 Anwendungen stünden für MPE/iX zur Verfügung.